Direkt zum Inhalt
Carlos Alcaraz auf einer Pressekonferenz bei den Erste Bank Open
Auf dem richtigen Weg: Carlos Alcaraz analysiert seinen hart erkämpften Erstrundensieg in der Wiener Stadthalle.
Auf dem richtigen Weg: Carlos Alcaraz analysiert seinen hart erkämpften Erstrundensieg in der Wiener Stadthalle.
e|motion group / Sascha Feuster

Alcaraz nach Erstrunden-Krimi: "Bin einfach froh"

27.10.2026 um 19:07, Marcel Toifl
min read
Carlos Alcaraz schlägt Karen Khachanov bei den Erste Bank Open in Wien. Nach dem Spiel zeigt sich der spanische Superstar erleichtert.

Erfolgreicher Auftakt für den Topstar bei den Erste Bank Open in Wien: Carlos Alcaraz hat sein Erstrunden-Match gegen Karen Khachanov mit 6:4 und 7:6 (7:5) im Tiebreak gewonnen. In der anschließenden Pressekonferenz zeigt sich der Spanier glücklich über den hart erkämpften Sieg und gab offene Einblicke in seinen aktuellen Formstand sowie seine mentalen Kraftreserven.

​Alcaraz kämpft sich durch Auftakt-Krimi gegen Khachanov

Es war das erwartet enge Match auf hohem Niveau: Im ersten Satz drehte Alcaraz nach einem 1:3-Rückstand noch auf und entschied diesen mit 6:4 für sich. Der zweite Durchgang entwickelte sich zum Krimi, den der Spanier erst im Tiebreak (7:5) mit einem spektakulären Passing-Shot für sich entscheiden konnte. „Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht, wie ich diesen Passing-Shot gemacht habe“, gesteht Alcaraz schmunzelnd. „Es ging heute nur um ganz wenige Punkte. Ich bin einfach froh, dass ich in den entscheidenden Momenten mein bestes Tennis abrufen und meine Chancen nutzen konnte“, so Alcaraz auf Nachfrage von weekend.

​Der Weg zurück zur Topform nach der Verletzungspause

Nach seiner Verletzungspause arbeitet der 23-jährige Spanier intensiv an seiner Konstanz. „Ich bin auf dem richtigen Weg und mache die richtigen Schritte. Mir fehlt noch etwas die Selbstverständlichkeit von Jahresbeginn, aber ich komme Schritt für Schritt näher“, so Alcaraz vor versammelter Journalistenrunde. Einen positiven Nebeneffekt hat die Zwangspause allerdings: Mentale Müdigkeit spüre er zum Saisonende hin kaum. „Ich habe nicht so viele Matches im Beinen und bin daher noch extrem frisch und hungrig auf Wettkämpfe. Das möchte ich jetzt als Vorteil nutzen.“

​Training, Stimmung in Wien und Lob für die Konkurrenz

Rückblickend auf eine Trainingsniederlage gegen Andrey Rublev im Vorfeld des Turniers zeigte sich der Superstar gelassen: „Manchmal spielt der Gegner einfach unfehlbar. Aber auch aus solchen Einheiten lernt man enorm viel.“ Den Bedingungen auf dem Center Court in der Wiener Stadthalle stellte er ein gutes Zeugnis aus, auch wenn er die Lautstärke der Musik in den Seitenwechseln als gewöhnungsbedürftig einstufte. Zudem streute er der Konkurrenz Rosen: Die anstehende Nummer eins der Welt Alexander Zverev habe sich den Thron durch kontinuierliche Höchstleistungen über das gesamte Jahr hinweg redlich verdient.

more