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Spieler beim Afrika-Cup-Finale zwischen Senegal und Marokko.
Der Afrika-Cup-Titel 2026 wurde Senegal nachträglich aberkannt.
Der Afrika-Cup-Titel 2026 wurde Senegal nachträglich aberkannt.
APA/AFP

Afrika-Cup: Titel nach Skandal neu vergeben

18.03.2026 um 09:08, Yunus Emre Kurt
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Die CAF wertet das Afrika-Cup-Finale 2025 in Rabat neu und spricht Marokko einen 3:0-Forfaitsieg gegen Senegal zu. Der Senegal verliert den Titel.

Der Afrika-Cup 2026 sorgt auch Monate nach dem Finale für Schlagzeilen. Der afrikanische Fußballverband CAF hat das Endspiel nachträglich neu bewertet und Senegal den Titel aberkannt.

Stattdessen wird Marokko offiziell als Sieger geführt. Das Finale wird am grünen Tisch mit 3:0 für den Gastgeber gewertet. Damit kommt es zu einer der ungewöhnlichsten Titelentscheidungen in der Geschichte des Afrika-Cups.

Eklat im Finale sorgt für Konsequenzen

Auslöser für die Entscheidung war ein Vorfall im Endspiel in Rabat. Senegal hatte die Partie ursprünglich nach Verlängerung mit 1:0 gewonnen. Kurz vor Spielende kam es jedoch zu einem Eklat. Nachdem Marokko ein Elfmeter zugesprochen wurde, verließ die senegalesische Mannschaft vorübergehend das Spielfeld.

Erst nach mehreren Minuten kehrten die Spieler zurück. Die Partie wurde fortgesetzt und zunächst regulär gewertet.

Regelverstoß führt zur Neuwertung

Die CAF bewertete das Verlassen des Spielfelds als klaren Verstoß gegen das Regelwerk. Grundlage waren mehrere Artikel, die ein solches Verhalten untersagen. Marokko legte nach dem Spiel Einspruch ein und leitete ein Verfahren ein. Das Berufungsgremium folgte dieser Argumentation.

Das Ergebnis: Das Finale wurde offiziell als verloren für Senegal gewertet. Der Afrika-Cup-Sieg ging nachträglich an Marokko.

Historische Folgen für beide Teams

Die Entscheidung hat weitreichende Folgen. Senegal verliert seinen zweiten Afrika-Cup-Titel, der nachträglich aus den Statistiken gestrichen wird. Für Marokko bedeutet die Entscheidung hingegen einen historischen Erfolg. Der Titel ist der erste Gewinn des Afrika-Cups seit 1976.

Kritik und Diskussionen nehmen zu

Die Entscheidung sorgt für Diskussionen im internationalen Fußball. Kritiker bemängeln die Umstände rund um das Finale und die späte Entscheidung.

Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte sich kritisch und sprach von einem inakzeptablen Vorfall.

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