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Drei Skirennläufer auf einem Podest
Dominik Paris, Sieger Franjo von Allmen und Ryan Cochran-Siegle (v.l.) am Podium.
Dominik Paris, Sieger Franjo von Allmen und Ryan Cochran-Siegle (v.l.) am Podium.
APA-Images / Keystone / ALESSANDRO DELLA VALLE

Heimsieg: Von Allmen gewinnt Abfahrt in Crans Montana

01.02.2026 um 14:10, APA, Red
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Der Schweizer Franjo von Allmen legte bei der Herren-Abfahrt in Crans Montana einen Traumlauf hin. Die Österreicher blieben ohne Spitzenplätze.

Auch die Männer-Abfahrt der Alpinen in Crans-Montana hat einen Schweizer Heimsieg gebracht. Bei den Frauen hatte sich etwas überraschend Malorie Blanc im Super-G durchgesetzt, am Sonntag zündete Weltmeister Franjo von Allmen ein Feuerwerk. Der Vorjahressieger gewann am WM-Schauplatz von 2027 mit einem waghalsigen Ritt klar vor Dominik Paris und Ryan Cochran-Siegle.

Schweizer Heimsieg in Crans-Montana

Auch die Männer-Abfahrt der Alpinen in Crans-Montana hat einen Schweizer Heimsieg gebracht. Bei den Frauen hatte sich etwas überraschend Malorie Blanc im Super-G durchgesetzt, am Sonntag zündete Weltmeister Franjo von Allmen ein Feuerwerk. Der Vorjahressieger gewann am WM-Schauplatz von 2027 mit einem waghalsigen Ritt klar vor Dominik Paris und Ryan Cochran-Siegle.

Österreicher ohne Spitzenplätze

Die ohne Vincent Kriechmayr angereisten Österreicher waren in den Kampf um die Spitzenplätze nicht involviert. Grund zum Jubeln gab es aus rot-weiß-roter Sicht bei der Olympia-Generalprobe nicht. Daniel Hemetsberger (+1,45) verpasste die Top Ten als 14. ebenso wie der knapp hinter ihm liegende Stefan Babinsky (15./+1,53). Andreas Ploier (+2,12) fuhr auf den 30. Platz, Otmar Striedinger (35.), Manuel Traninger (39.), Lukas Feurstein (43.), Stefan Rieser (45.) und Vincent Wieser (52.) mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. Teamleader Kriechmayr pausierte unterdessen wie auch Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser freiwillig, um sich beim Training in Österreich in Olympia-Topform zu bringen.

0,65 Sekunden Vorsprung

Von Allmen fuhr auf dem Weg zu seinem fünften Weltcup-Sieg brutal am Anschlag, war in allen Sektoren bei den Schnellsten und schwang am Ende bei 1:55,00 Minuten ab. Den Südtiroler Paris distanzierte er damit auf der Piste Nationale um 0,65 Sekunden, der US-Amerikaner Cochran-Siegle lag 0,70 zurück. Weltcup-Gesamtleader Marco Odermatt musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Bemerkenswert war, dass unter den ersten zehn fünf Schweizer und vier Italiener vertreten waren. Keiner davon war Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, der 23. wurde.

Stimmen zum Rennen

Er sei "mit Spaß Ski gefahren", meinte Strahlemann Von Allmen im ORF-Interview. "Es ist immer schwierig einzuschätzen während dem Fahren. Auf so Schleicher-Passagen kannst du schnell sein oder langsam sein, das Gefühl kann gleich sein, aber der Zeitunterschied kann massiv sein." Heute habe er ein gutes Gefühl gehabt, von dem her sei er ein bisschen misstrauisch gewesen, erklärte der 24-Jährige. In Hinblick auf die Olympia-Abfahrt sei so ein Erfolgserlebnis "sicherlich nicht ganz unwichtig".

Schweigeminute vor dem Rennen

Das Rennen war für das gesamte Schweizer Team ein spezieller Anlass. Vor dem Start der Abfahrt hielten Zuschauerinnen und Zuschauer im Zielbereich eine Schweigeminute für die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht ab. Odermatt, Teamkollegen und andere Athleten legten auf einem schwarzen Herz im Schnee weiße Rosen nieder. Vor einem Monat waren bei dem Brand in einer Bar in Crans-Montana 40 Menschen ums Leben gekommen und 116 verletzt worden.

Blick auf Olympia 2026

Im nächsten Rennen geht es bereits um Gold, Silber und Bronze. Die Abfahrt der Männer in Bormio ist der erste Bewerb der Alpinen bei den Olympischen Spielen 2026. Sie findet am kommenden Samstag statt. Das erste Training dafür bestreiten die Speed-Asse am Mittwoch.

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