"Nur mehr zwei, drei Jahre": Fabers erschütternde Diagnose
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Der Wiener Opernball ist jedes Jahr Bühne für Glamour, Blitzlicht und Gesprächsstoff. Wenn sich die Tore der Staatsoper öffnen, richtet sich der Blick auf den roten Teppich. Heuer stand dabei erneut Dompfarrer Toni Faber im Zentrum des Society-Interesses. Elegant, bestens gelaunt und mit charmanter Begleitung an seiner Seite schritt er über den Teppich und zog sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Es ist nicht das erste Mal, dass der Geistliche bei dem Großereignis für Aufsehen sorgt. Doch wenn ein Dompfarrer mit einer feschen Blondine erscheint, lässt das die Gerüchteküche naturgemäß brodeln. Faber selbst nimmt die Schlagzeilen gelassen. Im ORF-Format „Hinter den Schlagzeilen“ kommentierte er die mediale Aufregung mit den Worten, man müsse das „ohne Wehleidigkeit ertragen“.
Gerüchte um Opernball-Begleitung
Die Frau an seiner Seite ist keine Unbekannte. Es handelt sich um die Wiener Anlageberaterin Natalie Nemec. Bereits zum dritten Mal besuchten die beiden gemeinsam den Opernball. Auch bei anderen gesellschaftlichen Ereignissen war sie in den vergangenen zwei Jahren immer wieder an seiner Seite zu sehen. Auf dem Parkett wirken sie eingespielt und souverän. Genau diese Beständigkeit nährt die Neugier. Im ORF wurde er direkt mit diesen Spekulationen konfrontiert, sogar rund um den Valentinstag. Gefeiert habe er diesen jedoch mit hunderten Menschen im Stephansdom, stellte er klar. Zur Frage, ob Natalie Nemec seine Lebensgefährtin sei, äußerte sich Faber deutlich. Er tituliere keine Frau als Lebensgefährtin. Er entscheide sich für eine ganz konkrete Person als ständige Begleitung bei offiziellen Anlässen, und Natalie stehe mit ihm gemeinsam vor der Kamera. Mehr wollte er zu dem Thema nicht preisgeben.
Schockdiagnose mit 17
Neben dem Society-Thema sprach Faber auch über einen dramatischen Einschnitt in seiner Jugend. Mit 17 oder 18 Jahren wurde er nach mehreren Untersuchungen mit einer erschütternden Aussage konfrontiert. Eine Ärztin habe ihm damals gesagt: „Wir müssen jetzt eine ganz schwierige Untersuchung machen, und wenn Sie die nicht machen, dann könnte der worst case eintreten, dass Sie vielleicht nur mehr zwei, drei Jahre zu leben haben.“ Diese Worte trafen ihn schwer. Für einen jungen Menschen sei das eine äußerst belastende Situation gewesen, blickt Faber zurück. Die plötzliche Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit brachte ihn dazu, sich intensiv mit Gott auseinanderzusetzen und sein Leben grundlegend zu hinterfragen. Aus dieser Krise heraus reifte schließlich seine Entscheidung, Priester zu werden.