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Prinz Harry und Meghan stehen gemeinsam im Freien und winken in die Kamera./ Harry und Meghan kehren anch England zurück
Prinz Harry und Meghan sollen sechs Jahre nach dem Megxit mit ihren Kindern nach Großbritannien zurückkehren.
Prinz Harry und Meghan sollen sechs Jahre nach dem Megxit mit ihren Kindern nach Großbritannien zurückkehren.
APA-Images / PA / Eddie Mulholland

Sechs Jahre nach Megxit: Darum kehren Harry und Meghan zurück

20.08.2026 um 13:43, Jovana Borojevic
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Sechs Jahre nach dem Megxit kehren Prinz Harry und Meghan nach Großbritannien zurück. Das sind die Gründe für die überraschende Kehrtwende.

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Sechs Jahre nach dem „Megxit“ steht eine überraschende Kehrtwende bevor: Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen mit ihren Kindern Archie und Lilibet nach Großbritannien zurückkehren. Noch im August soll die Familie einen privaten Wohnsitz außerhalb Londons beziehen. Archie und Lilibet sollen bereits ab September eine britische Schule besuchen. Ihre Häuser in Kalifornien und Portugal wollen die Sussexes offenbar behalten.

Eine Rückkehr als arbeitende Royals ist nicht geplant. König Charles III. soll bereits über die Rückkehr von Harry und Meghan informiert worden sein. Für besondere Spannung sorgt allerdings eine Frage, die den Prinzen seit Jahren beschäftigt: Wie wird seine Familie in Großbritannien geschützt?

Megxit: Warum Harry und Meghan 2020 Großbritannien verließen

Am 8. Jänner 2020 ließen Harry und Meghan die Bombe platzen. Sie kündigten ihren Rückzug als ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie an. Das Paar wollte finanziell unabhängiger werden und künftig zwischen Großbritannien und Nordamerika leben.

Nach einem Krisengipfel mit Queen Elizabeth II. in Sandringham stand fest: Eine Zwischenlösung mit royalen Aufgaben bei gleichzeitiger weitgehender Unabhängigkeit sollte es nicht geben. Harry und Meghan legten ihre Pflichten als arbeitende Royals nieder und ließen sich schließlich in Kalifornien nieder.

Dort bauten sich die Sussexes ein neues Leben auf. Es folgten Verträge mit Netflix und Spotify, Interviews und Harrys Memoiren „Spare“. Gleichzeitig verschlechterte sich das Verhältnis zur Royal Family. Besonders Harrys Beziehung zu seinem Bruder Prinz William gilt als angespannt.

Zuletzt gab es jedoch Zeichen einer Annäherung an König Charles. Im Juli trafen Harry, Meghan, Archie und Lilibet den Monarchen und Königin Camilla in Highgrove. Nun soll Charles die Möglichkeit begrüßen, seinen Sohn und seine Enkel häufiger privat sehen zu können.

Harry fürchtete sogar Angriffe auf Meghan

Die geplante Rückkehr nach Großbritannien überrascht vor allem wegen Harrys früherer Aussagen. Jahrelang machte der Prinz deutlich, dass er seine Frau und seine Kinder in seiner alten Heimat nicht ausreichend geschützt sehe.

2024 sprach Harry in der ITV-Dokumentation „Tabloids on Trial“ sogar über die Gefahr möglicher Messer- oder Säureangriffe auf Meghan. Sein damaliges Fazit: „Das ist einer der Gründe, warum ich meine Frau nicht in dieses Land zurückbringen werde.“

Noch im Mai 2025 bekräftigte er diese Haltung nach einer Niederlage im Rechtsstreit um seinen Personenschutz in Großbritannien. Gegenüber der BBC sagte Harry: „Ich kann mir derzeit keine Welt vorstellen, in der ich meine Frau und meine Kinder zurück nach Großbritannien bringen würde.“

Gleichzeitig gestand der Prinz damals: „Ich vermisse Großbritannien.“

Auch Meghan hatte Bedenken. 2022 erklärte sie, dass sie ein Problem damit hätte, Archie in Großbritannien zur Schule zu schicken, wenn sie beim Hinbringen und Abholen von zahlreichen Fotografen bedrängt würde. Nun sollen ausgerechnet Archie und Lilibet ab September eine britische Schule besuchen.

Personenschutz für Harry und Meghan bleibt die große Frage

Damit rückt bei der Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien vor allem die Sicherheitsfrage in den Mittelpunkt. Seit dem Rückzug als arbeitender Royal genießt Harry nicht mehr automatisch denselben staatlichen Personenschutz wie früher.

Er ging gegen die Entscheidung über seine Sicherheitsstufe juristisch vor, konnte sich vor Gericht jedoch nicht durchsetzen. Welche Sicherheitsvorkehrungen für Harry, Meghan, Archie und Lilibet nach der Rückkehr gelten werden, ist bislang nicht bekannt.

Das britische Innenministerium veröffentlicht keine Details zu individuellen Schutzmaßnahmen. Entscheidungen über den Schutz von Mitgliedern der Royal Family und anderen gefährdeten Persönlichkeiten werden vom zuständigen Gremium auf Grundlage von Risikobewertungen getroffen.

Fest steht laut den Berichten: Harry und Meghan sollen nicht als arbeitende Royals zurückkehren. Sie sollen weiterhin als Privatpersonen leben und keine offiziellen Aufgaben für König Charles übernehmen.

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