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Peter Maffay bei einem öffentlichen Auftritt. Der Rockmusiker sprach offen über seine Angst vor Alzheimer, seine Textaussetzer und den Einsatz eines Teleprompters.
Peter Maffay spricht offen über seine Angst vor Alzheimer. Der 76-Jährige verrät, warum er bei Konzerten regelmäßig seine Liedtexte vergisst und auf einen Teleprompter angewiesen ist.
Peter Maffay spricht offen über seine Angst vor Alzheimer. Der 76-Jährige verrät, warum er bei Konzerten regelmäßig seine Liedtexte vergisst und auf einen Teleprompter angewiesen ist.
APA-Images / Action Press / Manfred Behrens

"Alzheimer": Sorge um Peter Maffay

30.06.2026 um 11:20, Jovana Borojevic
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Peter Maffay spricht offen über seine Angst vor Alzheimer. Der 76-Jährige verrät, warum er bei Konzerten regelmäßig seine Liedtexte vergisst.

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Peter Maffay begeistert seit mehr als 50 Jahren Millionen Fans mit seinen Songs. Doch jetzt überrascht der Rockmusiker mit einem ungewöhnlich persönlichen Geständnis. Der 76-Jährige spricht offen über seine Angst, dass hinter seinen immer wiederkehrenden Textaussetzern mehr stecken könnte. Gleichzeitig verrät er, warum er bei seinen Konzerten auf ein unverzichtbares Hilfsmittel angewiesen ist.

Peter Maffay spricht offen über seine Angst vor Alzheimer

Vor jedem Auftritt nimmt sich Peter Maffay Zeit, seine Songs noch einmal durchzugehen. Der Grund ist ebenso ehrlich wie bewegend. Der Musiker vergisst immer wieder seine Liedtexte.

„Ich vergesse regelmäßig meine Texte“, sagt Peter Maffay im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Besonders nachdenklich macht ihn dabei ein Gedanke, den er offen ausspricht: „Ich hoffe, dass das nichts mit Alzheimer zu tun hat.“

Für den 76-Jährigen wäre ein kompletter Blackout während eines Konzerts der schlimmste Albtraum. Deshalb bereitet sich Peter Maffay vor jedem Auftritt intensiv auf seine Songs vor.

Peter Maffay setzt bei Konzerten auf einen Teleprompter

Damit ihm auf der Bühne keine Textzeile verloren geht, verlässt sich Peter Maffay auf technische Unterstützung. Bei seinen Konzerten läuft ein Teleprompter mit. Für den Sänger ist er inzwischen unverzichtbar.

„Wenn ich meinen Teleprompter nicht hätte, wäre ich verloren“, gesteht Peter Maffay. Seine Vergesslichkeit verschweigt er nicht. „Das weiß inzwischen jeder und das versuche ich auch gar nicht zu bagatellisieren“, erklärt der Musiker.

Während manche Kollegen ihre Songs scheinbar mühelos aus dem Gedächtnis abrufen, muss sich Peter Maffay jedes Lied immer wieder neu einprägen. „Zu denen gehöre ich nicht“, sagt er selbstkritisch.

Peter Maffay denkt trotz der Sorgen nicht an ein Karriereende

Ein Rückzug von der Bühne kommt für Peter Maffay dennoch nicht infrage. Zwar möchte der Musiker künftig etwas weniger reisen, auf Live-Konzerte will er aber keinesfalls verzichten.

„Ich will nicht so viel auf der Straße sein, aber ich will auch auf die Straße nicht verzichten, weil ich etwas anderes nicht gelernt habe“, sagt Peter Maffay.

Die Musik bleibt damit auch in Zukunft der Mittelpunkt seines Lebens.

Peter Maffay veröffentlicht mit Johannes Oerding neues Album

Auch musikalisch blickt Peter Maffay nach vorne. Erst vor wenigen Wochen überraschte der Sänger seine Fans mit einem Gastauftritt beim Konzert von Johannes Oerding in Hamburg. Gemeinsam präsentierten sie erstmals einen Song aus ihrem gemeinsamen Album „Nashville“.

Das neue Album erscheint am 2. Oktober und markiert das nächste Kapitel in der außergewöhnlichen Karriere von Peter Maffay. Der Rockmusiker macht damit deutlich, dass er trotz seiner Sorgen noch lange nicht ans Aufhören denkt.

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