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Rapperin Nicki Minaj und US-Präsident Donald Trump auf einer Veranstaltung in Washington
Nicki Minaj hat sich als Fan von Donald Trump geoutet.
Nicki Minaj hat sich als Fan von Donald Trump geoutet.
APA-Images / AP / Jose Luis Magana

"Nummer-1-Fan": Star-Rapperin huldigt Trump

29.01.2026 um 14:56, Marcel Toifl
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Nicki Minaj nennt sich Trumps „Nummer-1-Fan" und zeigt in Washington ihre goldene Visa-Karte. Der Auftritt löst hitzige Debatten aus.

Rap-Superstar Nicki Minaj hat sich bei einem gemeinsamen Auftritt mit Donald Trump demonstrativ an die Seite des US-Präsidenten gestellt. Zwischen Glitzerkleid, einer „Goldenen Karte“ und einer angekündigten Millionenspende für die neuen Trump Accounts ließ die Musikerin keinen Zweifel an ihrer Loyalität.

Nicki Minaj in Washington: Hand in Hand mit Donald Trump

Am 28. Januar 2026 wurde das Andrew W. Mellon Auditorium zur Bühne für eine ungewöhnliche Allianz. Beim „Trump Accounts Summit“ präsentierte sich Nicki Minaj als glühende Anhängerin des Präsidenten. Mit einem goldenen Kärtchen in der Hand, das Trumps Konterfei zeigt, erklärt sie: „Ich bin wahrscheinlich die Nummer eins unter seinen Fans, und das wird sich nicht ändern“, so Minaj lautstark ins Mikrofon.

Kritik an ihrer politischen Nähe lässt die Rapperin kalt: „Der Hass oder was die Leute sagen berührt mich nicht. Es motiviert mich nur, ihn noch stärker zu unterstützen.“ Während Donald Trump ihre Hand hielt, erntete das Duo tosenden Applaus vom anwesenden Publikum.

Millionensegen: Minaj unterstützt die „Trump Accounts“

Nicki Minaj kündigte an, eine Summe zwischen 150.000 und 300.000 Dollar (ca. 138.000–277.000 €) zu spenden. Das Geld soll direkt in die sogenannten "Trump Accounts" ihrer Fans fließen. Bei diesem Regierungsprogramm erhalten Eltern für jedes zwischen 2025 und 2028 geborene Kind ein Startkapital von 1.000 Dollar für den späteren Vermögensaufbau.

Die Rapperin zeigte sich emotional: „Wenn ich Zugang zu so etwas gehabt hätte, wäre mein Leben ganz anders verlaufen.“ Laut US-Finanzminister Scott Bessent nutzen bereits 600.000 Familien das Programm, das auch von Tech-Giganten wie Michael Dell mit Milliardenbeträgen gestützt wird.

Goldene Karte: Nicki Minajs Weg zur Staatsbürgerschaft

Ein besonderer Hingucker war Minajs „Trump Gold Card“. Diese Visa-Karte kostet eine Million Dollar (plus Gebühren) und soll wohlhabenden Einwanderern den Weg zur US-Staatsbürgerschaft ebnen. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) jubelt die Musikerin, die als Fünfjährige aus Trinidad und Tobago kam: „Ich finalisiere gerade meine Staatsbürgerschaftspapiere – kostenlos, dank meines wunderbaren, charmanten Präsidenten.“ Trump quittierte den Auftritt mit Humor und scherzte auf der Bühne, er wolle nun ebenfalls „lange Nägel wie Nicki“ haben, während er ihre Hand triumphierend in die Höhe reckte.

Gegenwind für Trump: Springsteen und Eilish protestieren

Doch der Glamour-Auftritt in Washington hat eine Kehrseite. Während Nicki Minaj und Donald Trump Einigkeit demonstrieren, toben in den USA Proteste gegen die Einwanderungsbehörde ICE. Musik-Legende Bruce Springsteen veröffentlichte prompt den Song „Streets of Minneapolis“ als Reaktion auf tödliche ICE-Einsätze.

Auch Superstars wie Billie Eilish, Olivia Rodrigo und Ariana Grande finden deutliche Worte. Eilish kritisierte die Behörde scharf, sie würde „Familien zerreißen, Bürger terrorisieren und nun unschuldige Menschen töten“. Nicki Minaj lässt sich davon nicht beirren und beendete ihren Auftritt mit den Worten: „Er hat eine große Kraft hinter sich. Gott beschützt ihn. Amen.“

Quellen und weiterführende Informationen

  • BBC News: Nicki Minaj nennt sich "Donald Trumps größten Fan"

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