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Freddie Mercury singt auf der Bühne in einem weißen Outfit und hält ein Mikrofon, gefangen in einem intensiven Moment seiner Performance.
Freddie Mercury hat die Existenz einer Tochter nie bestätigt.
Freddie Mercury hat die Existenz einer Tochter nie bestätigt.
APA-Images / PA

Freddie Mercurys heimliche Tochter (48) ist tot

15.01.2026 um 14:17, Anna Kirschbaum
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Freddie Mercurys heimliche Tochter Bibi ist mit 48 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Ihre Familie macht eine aufsehenerregende Ankündigung.

Trauer in der Familie von Queen-Sänger Freddie Mercury: Die heimliche Tochter der Rock-Legende ist im Alter von 48 Jahren gestorben. Nach Angaben ihres Ehemanns verlor sie den Kampf gegen eine seltene Krebserkrankung. „Sie starb friedlich“, bestätigte er gegenüber der britischen Daily Mail. Die Frau, die in den Berichten als B bezeichnet wird, hinterlässt zwei Söhne im Alter von sieben und neun Jahren.

Asche in den Alpen verstreut

Wie mehrere Medien berichten, litt B jahrelang an einem sogenannten Chordom, einem bösartigen Tumor entlang der Wirbelsäule. Nach ihrem Tod wurde ihre Asche in den Alpen verstreut. „Jetzt ist sie mit ihrem geliebten Vater wieder vereint“, sagte ihr Witwer. Die Familie erwägt nun, Fotos von B und Freddie Mercury zu veröffentlichen.

Die geheime Geschichte eines Kindes

Erstmals wurde die Existenz der Frau im Jahr 2025 durch die Autorin Lesley-Ann Jones im Buch „Love, Freddie“ bekannt. Laut den Berichten entstand das Kind 1976 aus einer Affäre mit der Ehefrau eines engen Freundes. Ein DNA-Test soll die Vaterschaft belegen. Bibi, wie Mercury seine Tochter genannt habe, blieb bis zuletzt anonym und mied die Öffentlichkeit konsequent.

Laut Lesley sollen die beiden bis zu Mercurys Tod im Jahr 1991 eine enge Beziehung gehabt haben. Er soll sie liebevoll „trésor“ (französisch für „Schatz“) und „little froggie“ genannt haben. Auch mehrere Songs sollen seiner geliebten Tochter gewidmet sein, darunter die Queen-Titel „Bijou“ und „Don’t Try So Hard“.

„Ich wollte meinen Vater nicht teilen“

In einem Interview mit der Daily Mail erklärte B im Vorjahr, warum sie nie ins Rampenlicht wollte: „Ich wollte meinen Vater nicht mit der ganzen Welt teilen. Nach seinem Tod musste ich lernen, mit Attacken gegen ihn, Falschdarstellungen über ihn und dem Gefühl zu leben, dass mein Vater nun allen gehörte.“ Die damals 15-Jährige habe den Verlust ihres Vaters privat verarbeitet, während Millionen Menschen weltweit um den Musiker trauerten.

Erinnerungen an verpasste Zeit

Bibi sprach offen über die Leere, die der frühe Tod ihres Vaters hinterließ. „Für Fans drehten sich die letzten 34 Jahre um Songs, die er nicht geschrieben oder gesungen hat. Für mich ging es um Gespräche, die wir nie führen konnten, um Lachen, das wir nicht teilen konnten“, sagte sie. Ihre Worte zeigen, wie schmerzhaft die Distanz zwischen privater Erinnerung und öffentlicher Verehrung war.

Zweifel und Zurückhaltung im Umfeld

Nur ein kleiner Kreis soll von der Tochter gewusst haben. Auch Mary Austin, Mercurys langjährige Vertraute und Verlobte, äußerte Zweifel an der Geschichte. Es würde sie überraschen, wenn Freddie eine Tochter hätte. Sie selbst habe nie etwas von ihr erfahren, betonte sie in einem Interview mit der New York Times.

B reagierte enttäuscht auf diese Haltung: „Ich bin erschüttert über Mary Austins angebliche Reaktion. Seit 34 Jahren wird die Wahrheit über Freddies Leben verzerrt und verdreht.“

Quellen und weiterführende Informationen

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