Michael Barron tot: Urteil nach Sex-Date
Michael Barron ist tot. Der 38-Jährige, bekannt aus Erfolgsserien wie „Hollyoaks“ und „Emmerdale“, verstarb bereits im Januar 2025 nach einem privaten Treffen in Manchester. Nun fiel vor dem Minshull Street Crown Court das Urteil gegen seinen Partner Josh Baxter, der für die tödlichen Folgen einer BDSM-Praktik zur Verantwortung gezogen wurde.
Tödlicher Zwischenfall in Manchester
Die Ermittlungen ergaben, dass sich Michael Barron am 26. Januar 2025 über die Dating-App „Grindr“ mit dem 28-jährigen Josh B. verabredet hatte. Das Treffen in Baxters Wohnung in Manchester eskalierte während einvernehmlicher BDSM-Praktiken. Laut Berichten von GB News und der Manchester Evening News kam es beim Würden zu schweren Verletzungen an Hals und Kehlkopf, die zu einem Herzstillstand führten. Michael Barron war noch in der Wohnung tot, nachdem die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterbrochen wurde.
Prozess: Das Urteil vor dem Crown Court
Im Prozess vor dem Minshull Street Crown Court wurde B. wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen. Während er vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen wurde, sah es das Gericht als erwiesen an, dass der Angeklagte rücksichtslos gehandelt habe. Recherchen von The Guardian zeigten, dass B. im Vorfeld intensiv über die Gefahren der Atemkontrolle im Internet gesucht hatte, diese Warnungen jedoch ignorierte.
Verteidigungsstrategie: Einvernehmlichkeit im Fokus
Der Angeklagte beteuerte während der Verhandlung, dass alle Handlungen einvernehmlich erfolgt seien. „Ich habe das nie als gefährlich angesehen“, erklärte er laut GB News vor der Jury. Richterin Tina Landale widersprach dieser Einschätzung jedoch massiv. Die Auswertung seiner Internetaktivitäten belegte, dass ihm die tödlichen Risiken des Würgens bewusst gewesen sein mussten. Sein Handeln wurde als grob fahrlässig und rücksichtslos eingestuft.
Abschied von Michael Barron: Emotionale Reaktionen
Das Gericht verurteilte Baxter zu einer Haftstrafe von vier Jahren. Bei der Urteilsverkündung kam auch die Mutter des Verstorbenen, Mary Power, zu Wort. In einem bewegenden Statement gegenüber BBC News beschrieb sie ihren Sohn als einen „mitfühlenden und einzigartigen Menschen“. Dass Michael Barron tot ist, hinterlässt eine tiefe Lücke bei seiner Familie, seinen Freunden und seinen Fans in ganz Großbritannien.