Christoph Fälbl feiert am 6. Mai 2026 seinen 60. Geburtstag. Große Gedanken über das Älterwerden macht sich der Wiener allerdings nicht. In der KURIER-TV-Sendung „Herrlich ehrlich – Menschen hautnah“ sagt er lachend, dass ihm die runde Zahl „vollkommen wurscht“ sei. Viel wichtiger sei für ihn heute Dankbarkeit. „Ich habe das schönste Leben. Meine Superkraft ist Dankbarkeit“, erzählt Fälbl.
Schon als Kind hatte er einen großen Traum. Er wollte „Hans Moser werden“. Sein Weg führte ihn zunächst aber auf die Gastgewerbefachschule. Erst später fandChristoph Fälbldurch seinen Stiefvater Peter Lodynski zur Schauspielerei und schließlich zum Kabarett.
Christoph Fälbl: Vom „Watzmann“ auf die großen Bühnen
Bekannt wurde Christoph Fälbl Anfang der 1990er-Jahre mit dem Kultstück „Der Watzmann ruft“ von Wolfgang Ambros und Co. In der TV-Aufzeichnung „Watzmann live“ spielte er den „2. Knecht“ und den „Bua“, den der Berg ruft. Kurz darauf war er auch in der RTL-plus-Produktion „Die Gailtalerin – Ein Almauftrieb mit Gästen“ als Knecht Blasi an der Seite von Manfred Tauchen zu sehen.
Auch auf der Theaterbühne machte sich Fälbl rasch einen Namen. Unter Felix Dvorak spielte er bei den Festspielen in Berndorf verschiedene Rollen, darunter Schwejk.
Es folgten zahlreiche TV-Auftritte, etwa bei „Mitten im Achten“ oder „Dancing Stars“. Parallel dazu startete Christoph Fälbl seine erfolgreiche Karriere als Kabarettist. Mit Programmen wie „a life“, „Wer sonst!?“ und „PAPA mbH“ tourte er durch Österreich. Seit 2014 steht er gemeinsam mit Reinhard Nowak mit „Helden für nix“ auf der Bühne. 2022 präsentierte er mit „Fälbl Melange“ erstmals ein Best-of seiner beliebtesten Programme. Vielen Österreichern ist er außerdem seit Jahren gemeinsam mit Ciro de Luca als Werbegesicht der ÖBB bekannt.
Neben den beruflichen Erfolgen spricht Christoph Fälbl heute auch offen über schwierige Phasen seines Lebens. Besonders sein früherer Alkoholkonsum beschäftigt ihn rückblickend stark. „Hör auf zum Saufen!“, würde er seinem jüngeren Ich heute sagen.
Der Kabarettist erzählt ehrlich, dass Alkohol über längere Zeit ein Problem gewesen sei. „Es tut mir sehr leid, dass ich Menschen verletzt habe, aufgrund des Alkoholismus“, sagt Fälbl im Interview mit KURIER-TV. Gewalt habe es allerdings nie gegeben. „Da hacke ich mir lieber die Hand ab!“
Trotz allem wolle er seine Vergangenheit nicht auslöschen. „Durch die Erfahrungen bin ich der, der ich bin. Und ich mag mich.“
Um sein Leben zu verändern, entschied sich Christoph Fälbl schließlich für eine Therapie. Darüber spricht er heute bewusst offen. „Männer in meinem Alter können ruhig einmal eine Therapie machen“, sagt der Kabarettist. Therapie helfe dabei, sich selbst besser zu reflektieren.
Er sei dadurch deutlich ruhiger geworden. Auch der Verzicht auf Alkohol habe dazu beigetragen. Die frühere Eitelkeit und der Druck, ständig Karriere machen zu müssen, seien verschwunden.
Heute möchte Fälbl vor allem mehr auf seine Seele hören. Einen großen Wunsch hat er aber noch: Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Michelle Härle möchte er einen Film drehen. Ansonsten hofft er vor allem auf eines: „Dass es so schön bleibt, wie es jetzt ist.“
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