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Blauhai jagt Beute nahe der Wasseroberfläche vor der Küste im Meer mit sichtbarer Rückenflosse
Ein Blauhai geriet vor Grottammare an der Adriaküste in eine gefährliche Situation und wurde von der Küstenwache erfolgreich zurück ins offene Meer gebracht.
Ein Blauhai geriet vor Grottammare an der Adriaküste in eine gefährliche Situation und wurde von der Küstenwache erfolgreich zurück ins offene Meer gebracht.
APA/AFP

Nach Timmy: Nächstes Meerestier sitzt fest

30.04.2026 um 09:06, Jovana Borojevic & APA, Red
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Nach Timmy: Ein Blauhai steckt zwischen Felsen fest und wird spektakulär gerettet, während vor Italiens Küsten immer mehr Haie auftauchen.

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Ein Blauhai, der zwischen Felsen an der Adriaküste der mittelitalienischen Region Marken feststeckte, ist von der Küstenwache gerettet und zurück ins offene Meer gebracht worden. Das etwa zwei Meter lange Tier war vor der Küste der Adria-Badeortschaft Grottammare in eine missliche Lage geraten. Nach Angaben der Küstenwache rückten Taucher aus, nachdem die örtliche Hafenbehörde Alarm geschlagen hatte.

Vor Ort überprüften die Einsatzkräfte den Zustand des Tieres - ein großes weibliches Exemplar - und befreiten es aus den Felsen, in denen es sich verfangen hatte. Anschließend begleiteten die Taucher den Hai über die Felsen hinaus in tiefere Gewässer. Dort konnte das Tier wieder ins offene Meer zurückkehren.

Zuletzt mehrfach Haie in Italien gesichtet

Die Küstenwache erklärte, das Verhalten des Hais stehe vermutlich im Zusammenhang mit der Nahrungssuche. Dabei könne es vorkommen, dass die Tiere sich der Küste nähern und in flachere Gewässer geraten, wodurch das Risiko steige, zwischen Felsen oder in seichtem Wasser festzustecken.

In den vergangenen Tagen waren entlang der italienischen Küsten mehrfach Haie gesichtet worden. Am Sonntag wurde ein Hai nahe am Strand der Badeortschaft der Stadt Terracina südlich von Rom gemeldet.

Vor der Küste der süditalienischen Adria-Stadt Gallipoli hatte am Samstag ein großer Hai ein Motorboot gerammt und für Aufregung unter Freizeitfischern gesorgt. Nach Berichten handelte es sich um ein ausgewachsenes Exemplar eines Kurzflossen-Makohais, der offenbar verletzt war. Vermutlich sei das Tier durch seine Verletzung sowie durch den Motorlärm gereizt worden. Niemand wurde verletzt.

Timmy, der Wal

In den letzten Wochen sorgte aber ein anderer Meeresbewohner für Aufsehen: Timmy der Wal, der seit Wochen in den Medien für Aufruhr sorgt und trotz diverser Rettungsversuche immer wieder feststeckte. Am Dienstag war es gelungen, den wochenlang an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwal in eine sogenannte Barge zu bugsieren. In diesem mit Wasser gefüllten Lastschiff, das von dem Mehrzweckschiff „Fortuna B“ gezogen wird, ist das Tier auf dem Weg in Richtung Nordsee.

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