Grammys: Bad Bunny bricht auf Bühne in Tränen aus
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Große Gefühle bei den Grammys 2026. Als der Name Bad Bunny als Gewinner des wichtigsten Preises des Abends fiel, hielt der Saal den Atem an. Album of the Year für den Weltstar, doch statt Jubel gab es zunächst Stille. Der Musiker blieb regungslos auf seinem Stuhl sitzen, den Blick gesenkt, sichtlich überwältigt von dem Moment. Tränen standen ihm in den Augen, während das Publikum applaudierte und ihn schließlich auf die Bühne begleitete.
Tränen nach der Verkündung
Erst nach einigen Sekunden erhob sich Bad Bunny langsam. Die Emotionen waren ihm deutlich anzusehen. Auf dem Weg zur Bühne rang er um Fassung, wischte sich die Augen und atmete tief durch.
Worte zwischen zwei Welten
In seiner Dankesrede wechselte Bad Bunny zwischen Spanisch und Englisch und sprach frei von Notizen. Mit brüchiger Stimme widmete er den Preis seiner Heimat Puerto Rico, seiner Mutter und all jenen Menschen, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, um ihren Träumen eine Chance zu geben. "Puerto Rico, glaub mir, wenn ich dir sage: Wir sind viel größer als 100 mal 35 Meilen, und es gibt nichts, was wir nicht erreichen können", sagt der Sänger. Seine Worte waren persönlich, politisch und voller Dankbarkeit. Immer wieder musste er innehalten, um die Emotionen unter Kontrolle zu bringen. "Danke, Mama, dass du mich in Puerto Rico zur Welt gebracht hast. Ich liebe dich. Ich möchte diesen Preis all den Menschen widmen, die ihre Heimat verlassen mussten, um ihren Träumen zu folgen, und all den Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben und trotzdem mit viel Stärke weitermachen mussten. Dieser Preis ist für euch", fügt der Musiker von seinen Emotionen überwältigt hinzu.
Ein Saal hört gebannt zu
Das Publikum hörte still zu, viele mit Tränen in den Augen. Als Bad Bunny seine Rede beendete, erhob sich der gesamte Saal zu lang anhaltendem Applaus. Es war einer jener Grammy Momente, die in Erinnerung bleiben. Nicht wegen Glamour oder Show, sondern wegen echter Gefühle. Bad Bunny bewies einmal mehr, dass er nicht nur musikalisch zur Weltspitze zählt, sondern auch mit Herz und Haltung überzeugt.