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USA Midterms 2026: Amerikanische Flagge vor dem Kapitol in Washington mit dem Schriftzug USA MIDTERMS 2026.
Bei den Midterms 2026 in den USA wurden die Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus neu bestimmt.
Bei den Midterms 2026 in den USA wurden die Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus neu bestimmt.
KI-generiert / ChatGPT / Stefanie Hermann

USA Midterms 2026: Demokraten gewinnen beide Kammern

04.11.2026 um 09:36, Stefanie Hermann
min read
USA Midterms 2026: Die Demokraten gewinnen Senat und Repräsentantenhaus. Alle Ergebnisse, entscheidenden Bundesstaaten und neuen Mehrheiten im Überblick.

Die USA Midterms 2026 haben die Machtverhältnisse in Washington verändert. Bei den Zwischenwahlen am 3. November haben sich die Demokraten sowohl im Senat als auch Repräsentantenhaus die Mehrheit gesichert. Präsident Donald Trump verliert damit die republikanischen Mehrheiten im Kongress. Besonders überraschende Ergebnisse gab es in mehreren bislang republikanisch dominierten Bundesstaaten.

USA Midterms 2026: Das Wahlergebnis

Wahltag

3. November 2026

US-Senat

Mehrheit für Demokraten

Repräsentantenhaus

Mehrheit für Demokraten

Senatswahl

7 republikanische Sitze gewonnen

Neuer Kongress

3. Jänner 2027

​

Demokraten gewinnen Senat und Repräsentantenhaus

Die Demokraten haben bei den US-Midterms 2026 die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses gewonnen. Im Senat eroberten sie mindestens sieben bislang republikanische Sitze. Auch im Repräsentantenhaus holten sie genügend Wahlkreise, um die Mehrheit zu übernehmen.

Damit endet die republikanische Kontrolle über den Kongress. Die genaue Sitzverteilung kann sich noch verändern, da am 4. November nicht sämtliche Wahlkreise endgültig ausgezählt waren.

​Diese Bundesstaaten entschieden die Senatswahl

Besonders deutlich zeigte sich der Machtwechsel bei den Senatswahlen. Die Demokraten gewannen republikanische Sitze in Texas, Kansas, Iowa, South Carolina, Ohio, North Carolina und Maine.

US-Midterms 2026: Demokratische Zugewinne im Senat

Texas
Kansas
Iowa
South Carolina
Ohio
North Carolina
Maine

In Texas setzte sich James Talarico gegen den Republikaner Ken Paxton durch. Damit gewann erstmals seit 1988 wieder ein Demokrat eine Senatswahl in diesem Bundesstaat. Auch in Kansas und South Carolina gelangen den Demokraten bemerkenswerte Erfolge.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Republikaner nicht nur in politisch umkämpften Bundesstaaten Sitze verloren, sondern auch in Regionen, die lange als verlässliche Hochburgen der Partei galten.

​Historische Wahlsiege in Texas und Michigan

Neben dem Machtwechsel im Kongress rückten zwei Kandidaten besonders in den Mittelpunkt.

James Talarico gewann die Senatswahl in Texas und beendete damit eine jahrzehntelange republikanische Erfolgsserie. Sein Sieg zählt zu den auffälligsten Ergebnissen der Wahlnacht.

In Michigan setzte sich Abdul El-Sayed gegen den Republikaner Mike Rogers durch. Er wird damit der erste muslimische Senator in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

​Donald Trump verliert seine Mehrheit im Kongress

Für US-Präsident Donald Trump hat das Wahlergebnis unmittelbare politische Konsequenzen. Ab Jänner 2027 muss seine Regierung mit einem demokratisch kontrollierten Kongress arbeiten.

Die neuen Mehrheiten können Gesetzesvorhaben blockieren, parlamentarische Untersuchungen einleiten und im Senat über wichtige Personalentscheidungen mitbestimmen. Der Präsident behält allerdings sein Vetorecht.

Wie stark sich der Machtwechsel auf Trumps weitere Amtszeit auswirkt, hängt auch davon ab, ob Republikaner und Demokraten bei einzelnen Vorhaben zusammenarbeiten.

​Auch bei den Gouverneurswahlen gab es Machtwechsel

Die Demokraten erzielten nicht nur bei den Kongresswahlen Erfolge. Sie gewannen auch mehrere Gouverneursämter, darunter in Texas, Ohio, Iowa und Georgia.

Die Gouverneure bestimmen wichtige politische Entscheidungen auf Ebene der Bundesstaaten mit. Ihre Wahlergebnisse sind deshalb ein weiterer Teil der veränderten politischen Machtverteilung in den USA.

​Wann übernimmt der neue Kongress?

Der neu gewählte Kongress tritt am 3. Jänner 2027 zusammen. Erst dann werden die neuen Mehrheiten parlamentarisch wirksam.

Bis dahin bleiben die bisherigen Abgeordneten und Senatoren im Amt. Die USA stehen damit vor einem politischen Übergang, der die Zusammenarbeit zwischen Weißem Haus und Kongress für die verbleibenden zwei Jahre von Trumps Präsidentschaft prägen wird.

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