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Andreas Babler beim SPÖ-Parteitag 2026 in Wien – Wiederwahl zum SPÖ-Vorsitzenden mit 81,5 Prozent der Stimmen.
SPÖ-Chef Andreas Babler wurde beim SPÖ-Parteitag 2026 mit 81,5 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt.
SPÖ-Chef Andreas Babler wurde beim SPÖ-Parteitag 2026 mit 81,5 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt.
SPÖ/Schmiedbauer

Watsche am SPÖ-Parteitag: Babler mit dickem Minus wiedergewählt

07.03.2026 um 17:19, Stefanie Hermann
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Beim SPÖ-Parteitag 2026 wurde Andreas Babler mit 81,5 Prozent erneut zum Parteichef gewählt. Das Ergebnis liegt deutlich unter seinem Ergebnis von 2023.

Beim SPÖ-Parteitag 2026 in der Wiener Messe ist Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Der Niederösterreicher erhielt 81,5 Prozent der Stimmen der Delegierten. Damit fiel das Ergebnis deutlich schwächer aus als bei seiner Wahl 2023, als Babler noch 88,8 Prozent erreicht hatte.

SPÖ-Parteitag 2026: Wichtiger Stimmungstest

Obwohl Babler ohne Gegenkandidaten antrat, galt die Abstimmung als wichtiger Stimmungstest für den Parteichef. In den Wochen vor dem SPÖ-Parteitag 2026 hatte es innerhalb der SPÖ immer wieder Diskussionen über die Parteiführung gegeben. Auch mögliche Comeback-Überlegungen des früheren Bundeskanzlers Christian Kern hatten die Debatte angeheizt.

Parteichef Babler wirbt um Geschlossenheit

In seiner Rede am SPÖ-Parteitag 2026 rief Babler die Delegierten zu mehr Zusammenhalt auf. Die Sozialdemokratie habe in den vergangenen Monaten zu oft interne Konflikte öffentlich ausgetragen, räumte der Parteichef ein. „Wir haben Fehler gemacht – ich auch“, sagte Babler. Nun müsse man wieder zu „Geschlossenheit und Entschlossenheit“ zurückfinden.

Der Parteichef verwies dabei auch auf die schwierige politische Situation. Die SPÖ stehe in der Regierung unter Druck und müsse gleichzeitig gegen eine starke FPÖ bestehen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Rede

Inhaltlich stellte Babler mehrere sozialpolitische Forderungen in den Mittelpunkt. Die SPÖ werde weiterhin für eine Millionärssteuer kämpfen, betonte der Parteichef. Vermögen müssten stärker zur Finanzierung von Schulen, Gesundheit und Klimaschutz beitragen.

Auch beim Thema Migration will die SPÖ offensiver auftreten. Man dürfe die Debatte nicht den Rechten überlassen, erklärte Babler. Ziel sei es, Migration zu ordnen und gleichzeitig Integration zu stärken.

SPÖ-Parteitag 2026 zeigt Spannungen in der Partei

Trotz der Wiederwahl wurde beim SPÖ-Parteitag 2026 durchaus deutlich, dass Babler innerhalb der Partei weiterhin unter Druck steht. Mehrere Redner appellierten an die Delegierten, interne Konflikte zu beenden und den Parteichef zu unterstützen.

Mit 81,5 Prozent bleibt Babler zwar im Amt, das Ergebnis ist allerdings ein spürbarer Dämpfer für den SPÖ-Chef.

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