Reparaturbonus 2026: 130 Euro sichern – Ansturm groß, Zukunft ungewiss
- Reparaturbonus boomt
- Wien zeigt: Topf schnell leer
- Diese Geräte werden gefördert
- Reparaturbonus eingeschränkt
- Trend zum Reparieren
- Zukunft steht auf der Kippe
Der Reparaturbonus 2026 wird aktuell stark genutzt. Bereits fast 100.000 Förderbons wurden beantragt, viele davon sind schon ausbezahlt. Mit der sogenannten „Geräte-Retter-Prämie“ unterstützt der Staat Reparaturen von Elektrogeräten mit bis zu 130 Euro.
Reparaturbonus boomt: Bis zu 130 Euro sichern
Übernommen werden 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal 130 Euro pro Gerät. Die Förderung läuft österreichweit und zählt erneut zu den gefragtesten Unterstützungen für Haushalte. Trotz des großen Andrangs steht die Zukunft der Förderung wegen laufender Budgetverhandlungen auf der Kippe.
Wien zeigt: Fördertopf für Reparaturbonus kann schnell leer sein
Wie schnell solche Programme ausgeschöpft sein können, zeigt ein Blick nach Wien. Die Stadt hat heuer einen eigenen Bonus mit einem Fördertopf von 25.000 Euro gestartet. Wienerinnen und Wiener konnten sich damit 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal 100 Euro, zurückholen. Der Run war enorm: Der Bonus ist am 22. April gestartet und mittlerweile bereits vollständig ausgeschöpft. Neue Anträge sind nicht mehr möglich.
Dabei handelt es sich um ein eigenes Förderprogramm der Stadt Wien und nicht um den bundesweiten Reparaturbonus.
Reparaturbonus 2026: Diese Geräte werden gefördert
Die „Geräte-Retter-Prämie“ kann weiterhin beantragt werden. Gefördert werden beim Reparaturbonus 2026 vor allem klassische Haushaltsgeräte wie:
- Waschmaschinen
- Kühlschränke
- Kaffeemaschinen
- Geschirrspüler
- Laptops
Neu ist, dass auch medizinische Geräte wie Rollstühle oder Beatmungsgeräte umfasst sind. Für Kostenvoranschläge gibt es zusätzlich bis zu 30 Euro Unterstützung.
Reparaturbonus deutlich eingeschränkt
Im Vergleich zum früheren Modell wurde der Reparaturbonus deutlich reduziert.
Nicht mehr gefördert werden Reparaturen von Smartphones, Fahrrädern und E-Bikes sowie Luxus- und Unterhaltungsgeräten. Damit liegt der Fokus stärker auf notwendigen Alltagsgeräten. Auch die maximale Fördersumme wurde gesenkt. Statt 200 Euro gibt es jetzt noch maximal 130 Euro.
Minister sieht klaren Trend zum Reparieren
Die Förderung soll Elektromüll reduzieren und Haushalte finanziell entlasten. Rund 2.400 Betriebe sind österreichweit Teil des Programms. Umweltminister Norbert Totschnig sieht im starken Andrang eine klare Entwicklung: „Wir sehen, dass Reparaturen im Alltag wieder stärker an Bedeutung gewinnen.“
Zukunft des Reparaturbonus steht auf der Kippe
Trotz des Erfolgs ist die Zukunft des Reparaturbonus ungewiss. Trotz hoher Nachfrage könnte die Förderung schon bald wieder vor dem Aus stehen. Im Zuge der laufenden Budgetverhandlungen ist offen, ob die Förderung über 2026 hinaus verlängert wird. Aus dem Ministerium heißt es: „Die Budgetverhandlungen laufen noch.“ Geht es nach dem Umweltminister, wäre eine Fortsetzung wünschenswert. „Wir müssen genau anschauen, wie wir die Finanzierung für die nächsten Jahre sichern“, so Totschnig.
Wie hoch ist der Reparaturbonus 2026?
Der Reparaturbonus 2026 deckt 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal jedoch 130 Euro pro Gerät. Für Kostenvoranschläge gibt es zusätzlich bis zu 30 Euro.
Welche Geräte werden beim Reparaturbonus gefördert?
Gefördert werden vor allem Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Kaffeemaschinen. Auch medizinische Geräte wie Rollstühle oder Beatmungsgeräte sind neu umfasst.
Welche Geräte sind vom Reparaturbonus ausgeschlossen?
Nicht mehr gefördert werden Smartphones, Fahrräder und E-Bikes sowie Luxus- und Unterhaltungsgeräte.
Ist der Reparaturbonus 2026 noch verfügbar?
Ja, der bundesweite Reparaturbonus 2026 kann aktuell weiterhin beantragt werden. Ein ähnlicher Bonus in Wien ist jedoch bereits ausgeschöpft.
Wird es den Reparaturbonus auch nach 2026 geben?
Ob der Reparaturbonus verlängert wird, ist derzeit unklar. Die Entscheidung hängt von den laufenden Budgetverhandlungen der Bundesregierung ab.
Quellen und weiterführende Informationen