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Feuerwehrmann protestiert die geplante Anhebung des Pensionsalters in Frankreich
Gegen die geplante Anhebung des Pensionsalters in Frankreich formierte sich massiver Protest.
Gegen die geplante Anhebung des Pensionsalters in Frankreich formierte sich massiver Protest.
ALAIN JOCARD / AFP / picturedesk.com

Trotz Mega-Protesten: Frankreich hebt Pensionsalter an

09.03.2023 um 09:14, APA, Red
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Ungeachtet der massiven Proteste hat der französische Senat die von der Regierung geplante Anhebung des Pensionsalter beschlossen.

Dafür stimmten am frühen Donnerstagmorgen in Paris 201 Senatoren, dagegen votierten 115. Die Debatte über die gesamte Rentenreform soll im Laufe des Tages fortgesetzt werden.

Enormer Widerstand

Die geplante Rentenreform sieht eine Anhebung des Rentenalters von 62 auf 64 Jahre vor. Gegen sie gibt es enormen Widerstand, bei landesweiten Protesten gingen in den vergangenen Wochen teilweise mehr als eine Million Menschen auf die Straße. Zugleich kam es zu landesweiten Streiks, welche unter anderem zu Engpässen an Tankstellen sowie unzähligen Zugausfällen führten. Auch am Donnerstag soll es wieder Streiks und Proteste geben.

Politikverdrossenheit hoch

Die französische Regierung will mit der Reform erreichen, dass Franzosen länger arbeiten, um ein Defizit in der Rentenkasse zu verhindern. Zudem soll die Mindestpension bei voller Beitragszeit auf 1.200 Euro angehoben werden. Die Einstellung von Senioren soll gefördert werden. Die seit Wochen anhaltende massive Protestwelle im ganzen Land richtet sich nicht ausschließlich gegen die Rentenreform. Sie ist auch ein Ausdruck allgemeiner Politikverdrossenheit und der Sorgen in der Bevölkerung wegen der gestiegenen Preise.

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