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Ein hellblauer VW T-Rock parkt am Rande eines Gewässern. Am anderen Ufer sind Bäume ohne Laub zu sehen, wahrscheinlich ist es Winter.
Verglichen mit dem Vorgänger hat sich extrem viel verändert. Der neue T-Roc hat vor allem eine für viele interessante und praktische Größe.
Verglichen mit dem Vorgänger hat sich extrem viel verändert. Der neue T-Roc hat vor allem eine für viele interessante und praktische Größe.
Werner Christl

Der VW T-Roc im Test

10.03.2026 um 12:31, Werner Christl
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Die Deutschen haben dem neuen VW T-Roc Wachstumshormone verpasst. Zwölf Zentimeter länger als der Vorgänger und um einiges erwachsener fährt das SUV vor.

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Bei manchen angeblich neuen Modellen fragt man sich, ob da überhaupt etwas erneuert wurde. Der VW T-Roc hat sich aber enorm verändert. Vor allem ist er gleich um zwölf Zentimeter in der Länge auf 4,37 Meter gewachsen, der Kofferraum hat nun stolze 475 Liter Volumen zu bieten. Das sind fast 100 Liter mehr als beim VW Golf! Dazu hat er einen längeren Radstand und optisch wurde sowieso kräftig Hand angelegt. Wir schätzen, dass das Design viele Freunde finden wird. Alles wirkt sportlich, ohne in die Polarisierung abzugleiten. Durch die gesteigerte Länge gibt es auch mehr Platz. Das fällt insbesondere auf den hinteren Rängen auf. 

KI-Sprachassistent

Und das Cockpit? Nachdem seinem Vorgänger teilweise nachgesagt wurde, dass er einen hohen Hartplastikanteil habe, hat man die Kritik erhört und sich sichtlich bemüht. Der Materialmix wirkt hochwertig, und alles findet sich dort, wo man es erwartet. Kein Suchen und die wichtigsten Knöpfe sind nicht auf den Screen gewandert, wodurch man abgelenkt würde. Im Bereich der Mittelkonsole gibt es wieder einen „Dreh- und Drückschalter“, der Fahrmodi und Lautstärke regelt. Die Automatik wird, wie schon in den ID-Modellen, über einen kleinen Wahlhebel seitlich des Lenkrades bedient. Und – herzlichen Dank – die akustische Geschwindigkeitswarnung kann man via Screen ganz easy abschalten. Eingebaut ist auch ein KI-Sprachassistent, der tatsächlich gut funktioniert. Dass ChatGPT als Grundlage manchmal Blödsinn von sich gibt – da kann VW nix dafür.

Wie fährt sich der VW T-Roc?

Ausgestattet mit einem 1.5-eTSI-Turbobenziner und Mildhybrid bringt der Deutsche 150 PS auf die Straße (Spitze 212 km/h). Speziell im Sportmodus reicht das ab­solut. Bis auf einige Mini-­Gedenkzehntelsekunden – beim beherzten Anfahren – ein flottes Aggregat. Die Vorderräder des Fronttrieblers sind da oft überfordert.  Wirklich überrascht hat uns aber das Fahrwerk. Das ist definitiv eine Klasse höher zu bewerten! Der Startpreis liegt bei 29.900 Euro für den 115-PS-Mildhybrid. Die getestete R-Line kostet 42.990 Euro. Diesel oder Plug-in gibt es nicht. Ein Zwei-Liter-Benziner mit Allradantrieb 4Motion ist im Anmarsch.

Das Fazit

Der neue VW T-Roc hat ganz klar in vielen Belangen ordentlich zugelegt. Insgesamt kommt er dem Tiguan schon sehr nahe. Wer beispielsweise mit nur etwas weniger Platz – verglichen mit dem Tiguan – auskommt, sollte sich den T-Roc ansehen!

Technische Daten

Leistung: 150 PS
Verbrauch (WLTP): 5,8 Liter
Verbrauch Test: 6,5–7 Liter
Kofferraum: 475 Liter        
Länge: 4,37 Meter

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