Polestar goes Vienna

Nachdem Polestar, die schwedische Premium Elektro Performance Automarke, bereits im Juli den ersten Polestar Space in der Wiener Innenstadt eröffnet hat, folgte am 21. September das Opening Event, zu dem Partner, Stakeholder und Medien geladen waren. Denn den Marktstart der jungen Marke will man auch hierzulande gebührend feiern, ist man doch nun ganz offiziell in Österreich angekommen: Die ersten Autos wurden bereits Anfang September an Kundinnen und Kunden, die ihr Fahrzeug schon vor einigen Monaten reserviert hatten, übergeben.

Der Polestar Space in Wien befindet sich an einer prominenten Adresse. Im „Hochhaus Herrengasse“ können Interessierte die Fahrzeuge sowie die Marke erleben, sich informieren und Probefahrten absolvieren. Das alles ohne Verkaufsdruck, denn gekauft wird ausschließlich online. Unter dem Motto „digital first“ denkt Polestar so das klassische Autohaus neu – ein Konzept, das auch die zahlreichen Gäste spannend fanden, die am 21. September in der Wallnerstraße 5 dabei waren, um Polestar willkommen zu heißen. Unter ihnen auch die neue schwedische Botschafterin in Wien, Annika Markovic, die sich vor allem von Polestars starkem Fokus auf Nachhaltigkeit und dem Ziel, bis 2030 ein klimaneutrales Fahrzeug zu bauen, beeindruckt zeigte: „Die schwedische Regierung hat sich ambitionierte nachhaltige Ziele bis zum Jahr 2045 gesetzt. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber wir brauchen jetzt schon innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Zukunft. Polestar geht hier mit gutem Beispiel voran“.

Nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit hat Polestar viel zu erzählen. Thomas Hörmann, Managing Director von Polestar Österreich, gab den Gästen einen Einblick zum Status Quo und ein Update zum bevorstehenden digitalen Launch. Ab Anfang Oktober werden unter polestar.com/at nicht nur Autos bestellbar, sondern auch zahlreiche vorkonfigurierte Fahrzeuge verfügbar sein. „Mit unseren vorkonfigurierten Polestar 2 decken wir eine Palette an Farben und Spezifikationen ab und wir garantieren dadurch eine rasche Verfügbarkeit. Interessierte können ihr Fahrzeug binnen zwei bis drei Wochen entgegennehmen. Das unterscheidet uns aktuell von vielen anderen Herstellern mit Wartezeiten von mehreren Monaten“, so Thomas Hörmann.

Modellreihe wird erweitert

Im Portfolio sind ab Oktober sowohl Polestar 2 in der Launch Edition mit Long Range Dual Motor, 300 kW (408 PS), Allradantrieb und 660 Nm Drehmoment als auch eine neue Variante mit Frontantrieb. Als Long Range Single Motor bringt Polestar 2 170kW (231 PS) Leistung auf die Vorderräder und ist mit einer Reichweite von bis zu 540km (WLTP) auch für längere Strecken bestens geeignet. Erhältlich ist diese Variante in Österreich ab 47.900 Euro. „Das Produktportfolio von Polestar wird künftig laufend erweitert und dadurch für eine noch größere Zielgruppe attraktiv. Die Long Range Single Motor-Variante ist preislich günstiger, ohne etwas vom Premiumgefühl oder hohen Ausstattungsniveau einzubüßen“, erklärt Hörmann.

Auch bei der neuen Variante des Polestar 2 liegt der Fokus weiterhin auf Nachhaltigkeit und progressivem Design. Besondere charakteristische Merkmale wie die 19-Zoll-Räder, das LED-Lichtdesign vorne und hinten und die für Polestar typischen rahmenlosen Spiegel wurden beibehalten. Zur Standardausstattung gehören zudem ein Hochleistung-Audiosystem mit acht Lautsprechern, Parksensoren vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera.

Konnektivität und digitale Integration sind die Markenzeichen des Polestar 2. Das auf Android Automotive OS basierende Infotainmentsystem mit seinem 11-Zoll-Mitteldisplay und dem 12,3-Zoll-Fahrerdisplay ist bei allen Modellen inkludiert. Der Polestar Digital Key, ebenfalls standardmäßig enthalten, ist wie andere Bedienelemente für Fahrzeugfunktionen in die neue Polestar App integriert.

Thomas Hörmann abschließend: „Wir freuen uns, dass wir in Österreich bereits auf so großes Interesse stoßen. Das bestätigen zahlreiche Vorreservierungen und auch das direkte Kunden-Feedback. Nun können wir es kaum erwarten, immer mehr Polestar 2 auf den heimischen Straßen zu sehen“.

 

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 27.09.2021