Polestar 3: Das E-SUV wurde vorgestellt

Nach 1 und 2 kommt klarerweise 3. Während der Polestar 1 ein Coupé und der Polestar 2 eine Limousine sind, kommt mit dem Polestar 3 das erste waschechte SUV der jungen Marke auf den Markt. Der Preis ist allerdings heftig.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 13.10.2022 um 08:31 Uhr

Kurz zu Polestar selbst. Die Marke gehört zum Geely-Konzern, zu dem auch Volvo gehört. War Polestar früher die Perfromance-Abteilung der Schweden hat sich die Marke unter ihrem neuen Chef Thomas Ingenlath emanzipiert und ist jetzt eine junge E-Auto Marke. Der Polestar 1 war zwar noch ein Plug-In-Hybrid, aber bereits mit dem Polestar 2 stieg man auf rein elektrisch um und das wird auch so bleiben.

Das nächste große Ding ist der Polestar 3, das erste SUV der Marke. Der wird mit bis zu 516 PS (380 kW) und bis zu 910 Newtonmeter Drehmoment an den Start gehen. Auch beim Akku klotzt Polestar. Ganze 111 kWh spendieren die Schweden ihrem neuen Flaggschiff, das soll rund 610 Kilometer Reichweite bringen. Der Akku ist damit größer als jener der beiden aktuellen Reichweitenkaiser - BMW iX und Mercedes EQS.

Polestar 3 Heck

Hochtechnisiert aber nicht preiswert

Beim Polestar 3 geht die Firma keine Kompromisse ein. NVIDIA (Grafikkartenhersteller) sorgt mit einem eigenen Computer für Berechnungen. Die leistungsstarke Automobilplattform von NVIDIA verarbeitet Daten von den zahlreichen Sensoren und Kameras des Fahrzeugs, um fortschrittliche Fahrerassistenz-Sicherheitsfunktionen und Fahrerüberwachung zu ermöglichen. Das Infotainmentsystem wird vom neuesten Qualcomm Snapdragon angetrieben, einem Chip der auch in den modernsten Smartphones Anwendung findet. Assistenten sind alle wichtigen mit dabei.

So viel Power hat aber auch ihren Preis. Der Einstiegspreis liegt bei rund 90.000 Euro, auch damit ist man am Mitbewerb von BMW und Mercedes dran. 

Foto: ©Polestar