Luxus pur! Der neue Aston Martin Lagonda

Schon 2008 kündigte Aston-Martin-Boss Ulrich Bez eine Lagonda-Studie zum 100. Firmenjubiläum an. Das Ergebnis ist der höchst-exklusive Aston Martin Lagonda, eine viertürige Limousine mit 80er-Jahre-Vorbild.
Autor: Weekend Online, 28.07.2014 um 15:25 Uhr

Schon länger rumort es in der Entwicklungsabteilung von Aston Martin. Nach Projekten wie dem One-77 Hypercar oder dem V12 Zagato, wurde erst jüngst die Speedster-Studie CC100 vorgestellt. Jetzt steht bei den Briten die Rückkehr des Lagonda-Emblems auf einer neuen Super-Limousine von Aston Martin bevor. Schon 2008 kündigte Ulrich Bez, der Chef des Autobauers, eine Lagonda-Studie zum 100. Geburtstag der Marke an. Nachdem die Lagonda-SUV-Studie nach dem Genfer Autosalon 2009 schnell wieder ad acta gelegt wurde, geht jetzt die Viertürer-Limousine in die Produktion.

Wüstenschiff

Eigentlich sind viertürige Sport-Limousinen so unsinnig wie eine Skihalle in der Wüste. Aber genau dort liegt der Reiz. So herrlich sinnlos es auch ist, viele wollen da gewesen sein, um sagen zu können: Ich bin in der Wüste Ski gefahren, ich besitze einen Aston Martin Lagonda. Exklusiver Luxus eben - deshalb gleich vorneweg: Man muss sich wohl mit einem Skiurlaub in Abu Dhabi zufrieden geben, denn kaufen kann man die Neuauflage des Aston Martin Lagonda nicht. Außer man wird eingeladen und wohnt zufällig im Mittleren Osten, wirklich wahr.

Design-Hybrid der Markengeschichte

Auf dem bereits vorhandenen Fahrzeug-Angebot der Marke basieren auch die aktuellen Designentwürfe für den neuen viertürigen Luxus-Sportwagen. Aston Martin ließ sich dabei von William Towns' Lagonda von 1976 inspirieren und verband es mit dem aktuellen Design der Marke sowie dem Einsatz von Kohlefaserverbundstoffen für Karosserieanbauteile.

Handarbeit

Angefertigt werden sollen die noblen Viertürer in Gaydon, Warwickshire. Dafür wurde extra ein Gebäude auserkoren, in dem sich die Fachkräfte, die bereits den One-77 in Handarbeit anfertigten, nun ans Werk machen können.

Ausweichmöglichkeiten

Welchen Motor, welche Abmessungen, welchen Preis oder welche sonstigen Spezifikationen das zukünftige Wüstenschiff haben wird, dazu lässt Aston Martin die Spuren im Sand verlaufen. Das wird dann wohl alles in der Einladung stehen, die die Briten 2015 herausschicken werden. Zum Glück kann man noch auf andere Modelle wie den Maserati Quattroporte oder den Porsche Panamera ausweichen und wenn Lamborghini sich traut, vielleicht auch den viertürigen Estoque.

Probefahrt mit Aston Martin:

www.astonmartin-wien.at