Kein Geheimtipp mehr - der neue Fiat Tipo

Als Fiat 2016 mit dem neuen Tipo eine ältere Baureihe wieder aufleben ließ, war vor allem der Preis ein Hammer. Ein Auto der "Golfklasse" zum Preis eines Kleinwagens. Die drei Karosserievarianten "Fünftürer", Kombi und Limousine starteten bei Preisen etwas über 10.000 Euro. Gebaut wurde der günstige Kompakte in der Türkei.

Fünf Jahre und rund 670.000 verkaufte Tipos später spendieren die Italiener ihrem Kompakt-Bestseller nicht nur eine vierte Karosserievariante namens "Cross", sondern auch ein umfangreiches Update. Neben dem Design wurde vor allem der Innenraum aufgewertet, aber auch unter der Haube wurde modernisiert. Modernes Infotainment mit Konnektivität (UConnect 5) und viele Assistenten halten Einzug und sollen dem Tipo-Fahrer den Alltag erleichtern. Wer lieber das eigene Smartphone verwendet hat mit Apple CarPlay und Android Auto alle Optionen. Unter der Haube stehen aktuell ein Benziner (100 PS) und zwei Dieselaggregate (95 und 130 PS) zur Verfügung.

"Cross" - der verSUVte Tipo

Die Karosserie des neuen Fiat Tipo Cross ist um knapp vier Zentimeter höhergelegt und wirkt robuster. Ursache dafür ist eine geänderte Geometrie der Radaufhängungen sowie größere Räder. Diese Lösung ist bereits an einem anderen Crossover der Marke zu sehen, dem Fiat 500X. Der neue Fiat Tipo Cross ist beinahe sieben Zentimeter größer als der Fiat Tipo. Verantwortlich dafür sind die neuen Cross-Details. Zu ihnen zählen Kotflügelverbreiterungen und Seitenschweller, ein Unterfahrschutz, spezifische Stoßfänger vorne und hinten sowie ein markanter Rammschutz vorne, der dem neuen Fiat Tipo Cross ein betont solides und muskulöses Aussehen verleiht.

Wann die Auslieferung des neuen Tipo beginnt ist noch nicht bekannt.

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Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 24.11.2020