Interview: 3 Fragen an Walter Röhrl - 25 Jahre Porsche Boxster

Wir haben Rennsport-Legende Walter Röhrl in Zell am See im Zuge der Präsentation des neuen Sondermodells des Porsche Boxster getroffen. Das limitierte Sondermodell (1.250 Stück) hat 400 Pferde unter der Motorhaube, fährt 293 km/h Spitze und beschleunigt in vier Sekunden auf 100 km/h. Nach einigen Runden am Eis mit Walter Röhrl als Fahrlehrer hatten wir noch Zeit für ein Kurzinterview:
Autor: Werner Christl, 19.02.2021 um 11:20 Uhr

3 FRAGEN AN WALTER RÖHRL:

Können Sie sich an den ersten Porsche erinnern, in dem Sie gesessen sind?

 

Sicher! Am 7.9.1970. Da wurde ich von einem Freund gefragt, ob ich nicht bei der Bavaria Rallye mitfahren möchte. Dort bin ich dann extrem schnell unterwegs gewesen. Es ist dann sogar ein Fahrer zu mir gekommen und hat gesagt: „Bua, fahr net so schnell. Das is g’fährlich.“

 

Früher war der Heckantrieb unantastbar - heute werden fast alle Porsche 911 mit Allradantrieb ausgestattet gekauft. Allrad oder Heckantrieb?

Ganz klar immer Allrad.  Der heutige Allradantrieb verteilt die Kräfte optimal und ermöglicht viel Fahrspaß.

 

Kann man einen Porsche aus den 70ern überhaupt mit einem heutigen vergleichen?

Nein, damals war das Fahren mit einem Porsche was für echte Männer. Kupplung, Schaltung – alles war schwer zu bedienen. Aber in den letzten 25 Jahren hat sich viel getan. Ein Boxster wurde früher als Damen-Cabrio bezeichnet. Heute ist der Porsche Boxster ein reinrassiger Sportwagen.

Hier geht es zum Porsche Boxster 25 Jahre Sondermodell.

 

Foto: ©Porsche