Der NOVA Erhöhung entgegen

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Die Ökologisierung des Steuersystems bringt vor allem für die Mobilitätsbranche große Herausforderungen mit sich. Der nächste Schritt ist eine Anpassung der NOVA (Normverbrauchsabgabe), die nach den CO2 -Emissionen berechnet wird. Und da droht ab Mitte 2021 für viele ein böses Erwachen. Vor allem für Firmenkunden, denn für Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren muss ab dann NOVA gezahlt werden und die Anschaffungskosten steigen erheblich.

NOVA auch für Firmen

Bisher musste die Abgabe nur für Fahrzeuge, die dem Personentransport dienen, entrichtet werden. Damit ist ab 1. Juli 2021 Schluss. Auch für Kastenwagen, Pritschenwagen und Pick-Up ist ab dann die NOVA fällig. Dieses Faktum wird zu massiven Verteuerungen beim Fahrzeugkauf führen. Ein bisher NOVA-befreiter Kastenwagen mit 160 PS Dieselmotor wird nämlich damit um rund 6.200 Euro teurer.

Was tun?

Die Interessensvertretungen konnten eine halbjährige Übergangsfrist erreichen. Wer noch vor dem 1. Juni 2021 schriftlich und unwiderruflich ein Fahrzeug bestellt, fällt noch in die alte Regelung und muss die erhöhte NOVA nicht bezahlen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Auslieferung des Fahrzeuges noch vor 1. November 2021 stattfindet. Je früher Sie also kaufen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie das Fahrzeug noch zu den alten, viel besseren Konditionen bekommen.

Berechnung

Als Hilfe zur Abschätzung zukünftiger Kosten bietet die Wirtschaftskammer Oberösterreich einen NOVA-Proberechner. Die Excel-Tabelle kann entweder unter fahrzeughandel@wkooe.at angefordert, oder im Internet unter https://wko.at/ooe/fahrzeughandel heruntergeladen werden. Mit diesem exklusiven Service des oberösterreichischen target="_blank" Fahrzeughandels kann eine genaue Berechnung der NOVA-neu erfolgen.

Alternativ E

Eine gute Möglichkeit den Preisschock anders zu vermeiden, ist die Anschaffung eines elektrifizierten Nutzfarhzeuges. Fix von der NOVA befreit sind rein elektrische Fahrzeuge. Immer mehr Hersteller bieten auch im Nutzfahrzeugsegment mittlerweile E-Antrieb mit alltagstauglichen Reichweiten. Hybride und Plug-In-Hybride sind in dieser Hinsicht ein Sonderfall und nicht automatisch von der NOVA befreit. In der Regel fallen die Fahrzeuge jedoch in die Befreiung, wenn die CO2 - -Emissionen gering sind. Hier gilt es jedoch, immer auf den Verbrauch und die Angaben des Herstellers zu schauen. Falls das Hybridfahrzeug nicht NOVA-befreit ist, ist jedoch die NOVA im Regelfall geringer als für ein Fahrzeug mit konventionellem Verbrennungsmotor.

Investionsprämie

Zusätzlich zur NOVA-Befreiung für E-Autos bietet die Bundesregierung für Firmen eine großzügige Investitionsprämie. Diese beträgt bis zu 14 Prozent auf ökologische Neuanschaffungen wie zum Beispiel rein elektrische Firmenfahrzeuge (Behaltedauer: 3 Jahre). Anträge für diese Prämie sind beim Austria Wirtschaftsservice (www.aws.at) noch bis 28.02.2021 möglich. Das Fördervolumen beträgt zwar 2 Milliarden Euro - schnell sein lohnt sich jedoch trotzdem.

3 Fragen zur NOVA Erhöhung

Ab wann?
Ab 1. Juli 2021 wird die NOVA auch für zuvor ausgenommene Fahrzeuge mit Verbrenner fällig (Pritsche, Kastenwagen, Pickup). Die Preiserhöhungen sind teilweise drastisch und betragen mehrere tausend Euro.

Wie vermeiden?
Wer bis 1. Juni 2021 ein Fahrzeug kauft und es bis 1. November 2021 anmeldet, fällt noch in die alte Regelung. Schnelligkeit zählt also. Wer JETZT kauft, kann massiv Ausgaben einsparen.

Welche Alternativen?
Wer dem Verbrenner entsagen will, bezahlt jetzt bereits keine NOVA für E-Autos und wird es auch weiterhin nicht. Jetzt kaufen zahlt sich trotzdem aus, denn noch bis 28. Februar 2021 gibt es großzügige Prämien (www.aws.at).

Berechnungsbeispiel

€ 0,- NOVA ALT
€ 6.207,- NOVA neu (ab Jui 2021)

Klein-LKW, Diesel, 117 kW (160 PS, ca. 250g CO2). Häufig als Firmentransporter genutzt. Bisher ist keine NOVA-fällig. Ab 1. Juli 2021 kostet das gleiche Fahrzeug als Neuanschaffung rund 6.200 Euro mehr!

Autor: Bezahlte Anzeige, 16.02.2021