Cupra Performance Days: Mit dem Formentor am Ring

Auch im Leben eines Motorjournalisten ist eine Ringrunde am Red Bull Ring nicht alltäglich. Bei den Cupra Performance Days 2022 durften wir den Formentor aber genau dort testen. Es gab aber auch eine E-Premiere mit ordentlich Power.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 28.09.2022 um 10:51 Uhr

Spielberg, Regen, 10 Grad: Nicht gerade die optimalen Voraussetzungen für eine flotte Ringrunde mit dem Cupra Formentor. Wir stiegen trotzdem ein und durften hinter Ex-Formel 1 Fahrer Patrick Fresacher und seinem Bruder Kevin Fresacher den Ring erkunden. Zur Auswahl standen mehrere Versionen des Cupra Formentor VZ5. Darunter auch eine von Abt getunte mit 450 Pferdestärken und 530 Newtonmeter. Da geht ordentlich was weiter. 

Auch der "normale" VZ5 mit 390 PS reicht aber aus um den Ring entlangzufegen. Leider machte uns der teilweise strömende Regen mit Aquaplaning einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber rund 200 km/h in der Start/Ziel-Gerade waren dann doch drin. Der Formentor ist zwar als SUV/Crossover konzipiert, aber sogar unsere Instruktoren - die Fresachers - waren vom sportlichen Spanier angetan und lobten das Fahrverhalten, vor allem in den Kurven des Rings. Wer sich einen PS-starken VZ5 in die Garage stellen will: Ab 80.600 Euro geht es los. Den Formentor gibt es allerdings auch als Benziner und als Plug-In-Hybrid, dann entsprechend günstiger. 

Foto: ©Cupra

Premiere: Born mit Boost!

Für uns eine Premiere am Ring war der Cupra Born mit dem Performance Paket namens "e-Boost" und der großen Batterie mit 77 kWh Kapazität. 231 Pferde lässt der Born auf die Straße. das Drehmoment ist mit 310 Newtonmeter angegeben. Von 0 auf 100 geht es in 7,0 Sekunden. Die WLTP-Reichweite ist mit 548 Kilometer angegeben. Realistisch werden es zwischen 450 und 500 Kilometer sein.

Sowohl im Innenteil des Rings im sogenannten "Driving Center" als auch bei einer Ausfahrt durchs Murtal machte der stärkste Born eine sehr gute Figur. Die Besonderheit Hinterradantrieb sorgt im sportlichen Parcours für besondere Momente und Herausforderungen. Auf den Straßen merkt man den Unterschied zu einem Fronttriebler kaum. Spannend ist ein Druck auf die "Cupra-Taste", die entfesselt nämlich das volle Potential des Boost-Born. Da geht es dann ordentlich zur Sache. Leider gilt das auch für den Preis: Das von uns getestete Modell kommt auf einen Endpreis von über 53.000 Euro (inkl. Extras.) Der Performance-Born startet bei 47.690,- (231 PS/77 kWh Batterie).

Foto: ©Cupra