Alpine Neuheiten 2021 - Farbtupfer

Sportlich klassisch präsentiert sich der französische Sportwagenhersteller Alpine mit seinen Sondermodellen. Mit der A110 Légende GT debütierte beispielsweise eine besonders edel ausgestattete Variante für die A110. Die auf 400 Fahrzeuge limitierte Sonderserie basiert auf der A110 Légende und bietet über deren serienmäßige Ausstattung hinaus eine Reihe hochwertiger Details, die den eleganten Charakter des Modells noch stärker hervorheben. Hierzu zählen unter anderem 6-Wege-Sitze von Sabelt mit Polsterung in bernsteinfarbenem Leder, korrespondierende Türinnenverkleidungen sowie braune Ziernähte im Interieur. Hinzu kommen Karboneinsätze in Kupferoptik und ein Sportlenkrad mit Mittelmarkierung.

Die Leichtigkeit des Seins

Äußere Kennzeichen der A110 Légende GT sind „Alpine“-Embleme und diamantpolierte 18-Zoll-Räder in Goldoptik. Für die Karosserie stehen die Lackfarben „Deep Black“, „Abyss Blue“ sowie „Mercury Silver“ zur Wahl. Motorisiert ist das Sondermodell mit der gleichen 252 PS starken Variante des 1,8-Liter-Turbobenziners, die auch die Serienvariante der A110 Légende antreibt. In der Alpine A110S liefert der bewährte 1,8 Liter Turbo-Benzinmotor durch Anhebung des Drehzahllimits um 400 Umdrehungen pro Minute und 0,4 Bar erhöhtem Ladedruck 292 PS Spitzenleistung. Mit gerade einmal 1.114 Kilogramm liefert die A110S die wichtigste Zutat für ihr vielfach prämiertes Fahrdynamik-Rezept – das Leistungsgewicht. Jedes PS der A110S bewegt gerade einmal 3,8 Kilogramm.

Alpine Modelle

Farbakzente

Sogenannte Color Editions prägen nun das Bild bei Alpine. Diese Sondermodellreihe mit exklusiven Lackierungen, die künftig wie in der Welt der Mode im Jahresturnus durch ein Nachfolgemodell in neuer Optik abgelöst werden, bilden das aktuelle Herz der Sportwagenmarke. Die Grundlage für die Color Edition bildet die A110S mit 292 PS, 260 km/h Topspeed und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. „Sunflower Yellow“ war in den 1960er- und 1970er-Jahren eine bei den Alpine-Fahrern beliebte Lackfarbe. Das „Sunflower Yellow“ kontrastiert mit den in Schwarz gehaltenen Alpine Schriftzügen, Markenlogos, 18er-Alus und Scheinwerfer-
einsätzen sowie den Bremssätteln in Anthrazit. Auch im Innenraum finden sich gelbe Elemente, etwa bei der Mittelmarkierung des Lenkrads.

Legendäre Marke

Die französische Sportwagenmarke wurde im Jahr 1955 vom ehemaligen Rennfahrer Jean Rédélé in dessen Heimatstadt Dieppe gegründet. 1973 übernahm Renault die Aktienmehrheit bei Alpine. Alpine-Fahrzeuge erlangten im Motorsport internationale Berühmtheit. Das bekannteste Fahrzeug der Marke Alpine ist die Alpine A110 Berlinette, die mit Europa- und zwei Weltmeistertiteln im Rallyesport zur Legende wurde. Berühmtheit erlangte auch die Alpine A310 mit V6-Motor. Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi gewannen 1978 mit einer Alpine A442 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. „Ich habe mich für den Namen Alpine entschieden, da dieser Name in meinen Augen das Fahrvergnügen auf alpinen Straßen repräsentiert“, sagte Markengründer Jean Rédélé. Den Zweisitzer mit Mittelmotor gibt es in drei Versionen: A110 Pure, A110 Légende und A110S.

Leistungssportler

Der in jeder Lebenslage beeindruckende Vortrieb wird von einem leicht abgesenkten Sportfahrwerk mit doppelten Querlenkern vorne und hinten auf Kurs gehalten. Steifere Federn und Querstabilisatoren sorgen für höhere Lenkpräzision, entsprechend abgestimmte Dämpfer vervollständigen das Fahrwerks-Upgrade. Standfeste Brembo-Hochleistungsbremsen mit 320 Millimeter Durchmesser sorgen für die notwendige Verzögerung.

 

 

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 09.02.2021