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Romana Thiem
Romana Thiem
kneidinger photography

Vertrauen ist die beste Anlage

21.01.2026 um 00:00, Johanna Lengauer
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Mit Plan und Pfiff. Salzburg war der Start, Linz das Ziel – dazwischen liegt ein Karriereweg in den Vorstand der Oberbank.

In Salzburg verwurzelt, innerhalb der Bank gewachsen und seit 2024 Mitglied des Vorstands in Linz. Was bedeutet Ihnen dieser Schritt – gerade, wenn Sie auf Ihren bisherigen Weg und die vielen Erfahrungen zurückblicken, die Sie hierher geführt haben?
Mir war es immer wichtig, in meinen unterschiedlichen Positionen etwas zu bewegen und Mehrwert zu schaffen. Dabei ging es mir nie um eine bestimmte Rolle, geschweige denn um eine Vorstandsposition. Vielleicht war genau das mein Erfolgsrezept. Umso mehr freut es mich, dass mein ­Engagement und meine Leistung gesehen und auch honoriert wurden. Die Vorstands­tätigkeit verbindet alles, was mir schon davor immer Spaß gemacht hat: das Arbeiten mit Menschen – sei es mit Kolleg:innen oder mit Kund:innen – genauso wie die strategische Weiterentwicklung der Bank.

Frauenförderung liegt Ihnen besonders am Herzen. Was ist Ihnen dabei innerhalb der Bank wichtig und wo sehen Sie noch Potenzial?    
Ich würde mir wünschen, dass mehr ­Frauen Chancen ergreifen, wenn sie ihnen geboten werden, weil alle davon profitieren. In der Oberbank besetzen wir über 90 Prozent der Führungspositionen aus unseren eigenen Reihen und bekennen uns klar zur Frauenführungsquote. Damit uns dies auch gelingt, suchen wir gezielt nach weiblichen Talenten, die dann in unseren Potenzialprogrammen intensiv auf die Übernahme von Führungsaufgaben vorbereitet werden. Man muss jedoch ehrlich sagen, das ist kein Selbst­läufer und ist alles andere als einfach. Frauen ­wollen gefragt und überzeugt werden. 
 

KEIN STILLSTAND. Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf der sportlichen Vorständin frei und ermöglicht abseits des Büros den Austausch mit Kolleginnen.


Sie gelten als leidenschaftliche Vertrieblerin. Wie schaffen Sie es, Vertriebspositionen, die oft als klassische Männerdomäne gelten, für Frauen interessant zu machen und mehr weibliche Talente dafür zu gewinnen?    
Unsere Hauptstoßrichtung ist es, Frauen für das Firmenkundengeschäft und für das ­Private Banking zu gewinnen, ganz einfach, weil das die häufigsten Führungs­positionen in der Bank sind. Ein besonderes Highlight ist das Golden Ticket. Mit diesem symbo­lischen Ticket können inte­ressierte Kolleginnen für sechs Monate in den Firmen­kundenbereich hineinschnuppern. Sie haben die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln und sich so die Frage zu stellen: „Macht mir das Spaß?“ oder „Ist das etwas für mich?“. Wenn die neue Rolle nicht passt, kann unkompliziert in die bisherige Position zurückgewechselt werden. 

Sie verantworten den Privatkundenvertrieb in einer Zeit, in der klassische Bankbeziehungen neu definiert werden. Wie interpretieren Sie Kundennähe fürs Banking von morgen?
Einfache Bankdienstleistungen, wie Überweisungen oder Daueraufträge, erledigen die allermeisten Kund:innen längst online, diese digitalen Services, die wir laufend erweitern, stoßen auf große ­Wertschätzung. Auf der anderen Seite steigt aber das Bedürfnis nach persönlicher Beratung, gerade wenn es um wichtige Lebens­entscheidungen, wie den Hausbau oder Wohnungskauf oder auch die persönliche Vorsorge, geht. Hier überzeugen wir mit unseren hervorragend ausgebildeten Berater:innen, deren kontinuierliche Weiterbildung für uns höchste Priorität hat.

female oberbank Teamgeist on Track. Beatrix Putz, Romana Thiem, Alexandra Schwarzenberger und Christina Mirtl versprühen sportliche Dynamik, die ansteckt.

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