Mister (OX-) Universum

Was 1990 mit der Manglburg in Grieskirchen begann, ist mittlerweile zu einem Imperium herangewachsen. Der Vollblutgastronom Thomas Altendorfer ist gemeinsam mit seiner Frau Petra und Geschäftspartnern Herr über 17 Lokale.
Autor: Sarah Estermann, 23.02.2021 um 10:18 Uhr

Was ist Genuss für Sie?

Beste Freunde einladen und bei Schönwetter grillen, natürlich zuhause, essen, trinken und gemeinsam feiern.

Wie definieren Sie Ihren ganz persönlichen privaten Genussmoment?

In einem gemütlichen Lokal, am besten in einem Lokal von mir (lacht), mit toller Atmosphäre, gutem Personal und natürlich einem bestens zubereiteten Essen.

Mit welchen drei Gerichten trotzen Sie jeder (Beziehungs-)Krise?

Gibt es nicht oder ganz selten, kann mich nicht mehr erinnern, aber mit Beef Tatar, Sushi und Steak ist man immer auf der sicheren Seite.

Wer kocht bei Ihnen zu Hause?

Bei uns zu Hause wird normalerweise nicht viel gekocht, wir testen unsere Betriebe oder essen bei Kollegen. Jetzt im Lockdown haben wir uns brav abgewechselt.

Sie und Ihre Gattin gelten beruflich wie privat als Dream-Team – was ist Ihr Geheimnis?

Das ist natürlich ein sehr gut gehütetes Geheimnis, wir sind seit mehr als 32 Jahren in einer Beziehung und seit fünf Jahren verheiratet – ich kann nur sagen, es funktioniert noch immer perfekt.

Steckbrief

Wie verbringen Sie Ihre wenige Freizeit und wo tanken Sie Ihre Lebensfreude?

Ich habe meinen Beruf zum Hobby gemacht, deswegen wird die Freizeit meist mit der Gastronomie verbunden. Lebensfreude tanke ich mit meinen Freunden und vor allem auch mit unseren Gästen.

Wie haben Sie das vergangene Jahr erlebt?

Positiv ist, dass wir uns entschleunigen konnten, Dinge gemacht haben, die normalerweise lange liegen bleiben. Dass wieder ein Hund ins Haus eingezogen ist.

Welche Ziele haben Sie sich für dieses Jahr gesetzt?

Unsere Betriebe fit für die Wiedereröffnung machen, Mitarbeiter motivieren, dass es wieder aufwärtsgeht, um unsere Gäste wieder zu begeistern, denn diese vermissen die Gastronomie und Gemütlichkeit in den Lokalen am meisten.

Sie haben alles gemacht: vom Zwei-Hauben-Lokal bis zum Barschuppen – was macht mehr Spaß?

Da gibt es keine Unterschiede. Für mich ist jedes Lokal immer einzigartig und eine Herausforderung. Mein Herz schlägt für jedes einzelne.

Wenn Sie nicht Gastronom geworden wären, was dann?

Ich könnte mir nichts anderes vorstellen.