CONCEALER - Alles über den Star der Beautywelt

Wir lieben sie, die kleinen Zauberstäbe, die im Nu Augenschatten verschwinden lassen und uns so ein frisches und munteres Aussehen bescheren. Egal, ob für den Profi oder die Make-up-Minimalistin: Der Concealer ist zum absoluten Must-have avanciert.
Autor: Nadine Pfeiffer, 28.09.2022 um 11:44 Uhr

GOOD TO KNOW!

WAS GENAU IST ein CONCEALER?
Der Name ist Programm, denn das aus dem Englischen kommende „to conceal“ bedeutet übersetzt „verstecken“. Stärker pigmentiert als Foun­dations können Concealer durch ihre hohe Deckkraft gezielt Unebenheiten im Hautbild kaschieren. Hauptsächlich werden sie rund um die Augenpartie eingesetzt, um diese aufzuhellen, aber auch um Pickel, Rötungen oder Falten im gesamten Gesicht abzudecken. Meist haben Concealer eine flüssig-zarte Konsistenz, die zusätzlich mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert ist. 

AUFTRAGEN: VOR ODER NACH der FOUNDATION? 
Kurz gesagt, es gibt Argumente für beide Varianten. Für Founda­tion spricht zunächst, dass diese als Basis für das gesamte Make-up gilt und bereits vieles an Unebenheiten ausgleicht. Wer also von Natur aus mit einem eher ebenmäßigen Hautbild gesegnet ist, sollte mit der Grundierung beginnen. 
Mit dem Concealer zu starten, empfiehlt sich, wenn man etwa Pickelchen, Rötungen und starke Augenschatten abdecken möchte. So werden die Störfaktoren in einem ersten Schritt abgedeckt. 

WELCHER FARBTON PASST ZU MIR?
Wählen Sie eine Farbe, die den­selben Unterton wie Ihre Foundation hat, aber einen Ton heller ist. Wer keine Foundation trägt, sollte den Concealer so ähnlich wie möglich dem eigenen Hautton anpassen. Bei besonders dunklen Augenschatten empfiehlt sich das Auftragen eines Correctors in zartem Rosa oder Pfirsichfarbe unter dem Concealer. Dieser löscht sozusagen die durchschimmernden blau oder lila Töne und zaubert so ein frischeres Ergebnis. Lassen Sie sich punkto Auswahl am besten im Fachhandel beraten.

TECHNIKEN & TIPPS!

Werkzeug. Tatsächlich sind Ihre Finger das beste Tool zum Auftragen von Con­cealern – ganz besonders rund um die empfindliche Augenpartie! Pinsel sind die erste Wahl vieler Profis, denn sie erlauben einen besonders präzisen Auftrag. Wenn’s aber lieber schnell gehen soll, testen Sie einen Beautyblender. Die wie ein Ei geformten Schwämmchen werden angefeuchtet verwendet und erzielen ein besonders ebenmäßiges Ergebnis, da die Poren des Blenders überschüssiges Produkt aufnehmen.

Langzeitlösung. Ärgerlich, wenn Abdeckprodukte nach wenigen Stunden kaum noch erkennbar sind. Concealer, der leicht abgepudert wird, hält wesentlich länger. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie im Anschluss noch eine zarte Schicht Setting-Spray auftragen. Die immer beliebter ­werdenden Primer für Eyeshadow sowie Foundation, die großartigen Halt versprechen, sind im empfindlichen Bereich unter den Augen leider nicht geeignet. 

Fältchen-Kriecher. Jene von uns, die gerade keine zwanzig mehr sind, kennen das: Der Concealer setzt sich in kleinen Fältchen ab. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass das Produkt komplett verblendet ist und Überschüsse, die sich in den Linien fangen können, vorsichtig abnehmen. Danach sofort mit etwas Puder und einem fluffigen Pinsel setzen. Profi-Tipp: Zusätzlich noch vor dem Concealen etwas Puder auf die Problemzone aufzutragen, kann ebenfalls kleine Wunder bewirken. 

Powder please! Der Markt bietet spe­ziell für die Augenpartie besonders zarte, sogenannte Setting-Powder. Am besten verwenden Sie ein loses und transparentes Produkt mit einem seidigen Finish. Achtung: ­Andere Produkte, die Sie eventuell zu Hause haben, wie gepresste Puder-Foundations sind dafür nicht geeignet, diese ­würden das ­Aussehen von feinen Linien noch verstärken und können die zarte Haut um die Augen zusätzlich austrocknen.