Freizeit: Das machen die Österreicher zuhause

Fernsehen ist top. Das Spielen mit Kindern eher out. Ungewöhnlich: Fast jeder Zehnte putzt gern.
Autor: Rudolf Grüner, 13.06.2022 um 13:47 Uhr

Lockdowns oder im schlimmsten Fall die Quarantäne haben uns alle nur zu lang in den eigenen vier Wänden gehalten. Doch auch wenn wir wieder raus dürfen, bleiben wir gern im trauten Heim. Was Herr und Frau Österreicher dort gern treiben, hat ein Immobilien-Portal genauer unter die Lupe genommen. Fazit der Studie: Je weniger Bewegung umso besser!

Berieselung als liebtes Hobby

Denn Fernsehen und faul sein stehen ganz oben auf der „to-do“-Liste. Auf Serien und Filme, klassisch oder gestreamt, schwört jeder zweite Befragte. Dabei sind Männer weitaus häufiger vor der Glotze zu finden als Frauen (57 Prozent versus 46 Prozent). Wie auch die Altersgruppe ab 40 (46 Prozent).

Frauen sind Leseratten

29 Prozent der Befragten schwören in ihrer Freizeit auf das Sonnenplatzerl auf Balkon, Garten oder Terrasse. Fast gleich viele (28 Prozent) greifen in Musestunden zu einem Buch. Auch zeigen sich größere geschlechterspezifische Unterschiede. Männer sind deutlich die größeren Lesemuffel (21 Prozent), während über ein Drittel der Frauen Literatur und Co. lieben.

Sportler versus Couch Potatoes

Sport oder süßes Nichtstun? Hier scheiden sich weniger die Geschlechter, denn die Geister: Knapp ein Viertel aus der Studiengruppe bewegt sich zuhause, aber fast jeder Fünfte hechtet auf die Couch – und bewegt sich fortan nicht mehr vom Sofa weg.

Kinder sind kein Freizeitspaß

Aktiv sind abseits des Sports die wenigsten: Nur 15 Prozent gaben an, in der Freizeit gern mit den eigenen Kindern zu spielen. 13 Prozent beschäftigen sich mit ihrem Haustier. Eine gleich große Gruppe umgibt sich in den eigenen vier Wänden gern mit Freunden.

Fun beim Putzen und Arbeiten

Eine fast gleich große Gruppe (12 Prozent) verzichtet auf den Besuch von Freunden und räumt stattdessen lieber auf. Neun Prozent entspannen am Herd, acht Prozent der Befragten tun das, indem sie zum Putzkübel und Staubsauger greifen. Weitere acht Prozent betont arbeitet am liebsten in der Freizeit. Wobei hier Männer deutlich überrepräsentiert sind.