Die coolsten Trendküchen der Saison

Eine aktuelle AMA-Studie bestätigt, dass Österreicher dem Kochen seit Beginn der Corona-Krise deutlich mehr Raum verleihen als früher. Und je mehr in der Küche hantiert wird, desto höher ihr Stellenwert. Das wollte der österreichische Natursteinplatten-Hersteller Strasser Steine genau wissen und hat eine Onlineumfrage zu „Die Traumküche in Österreich“ durchgeführt. Das Ergebnis: Für 47 Prozent der Befragten ist die Küche der wichtigste Raum, mit Abstand gefolgt vom Wohnzimmer (28 Prozent). Im Hinblick auf die Gestaltung und Ausstattung der Küche steht mit 34 Prozent eine „große Küche mit genügend Platzangebot“ ganz oben auf der Prioritätenliste. Einen großen Stauraum wie eine Speisekammer wünscht sich knapp ein Drittel, ebenso sind helle sowie eine „hochwertige Arbeitsplatte aus Naturstein“ gefragt.

Natursteinplatte, Strasser Steine

Begrenzte Offenheit. 

Wohnküchen liegen nach wie vor im Trend – dank ihres offenen Raumgefüges ermöglichen sie zum Beispiel auch in kleinen Wohnungen ein Gefühl der Offenheit und Großzügigkeit. Immer mehr ist allerdings eine dezente räumlichen Begrenzungen erwünscht, etwa in Form von Regalen, die von beiden Seiten aus zugänglich sind, sowie Esstheken oder Sideboards, die den Übergang von Küche und Wohnraum markieren. Apropos Übergang: Dieser soll möglichst harmonisch sein, geradezu unauffällig. Dies schafft man, indem man Schrank-Fronten, Muster bzw. Farben oder Materialien von der Küche bis in den Wohnbereich zieht und somit eine stimmige, einheitliche Optik schafft.

Villeroy & Boch

Farbfragen. 

Auch Auch wenn laut Umfrage helle Farben bei Küchen nach wie vor die Nase vorn haben, hält der Designtrend hin zu dunklen Farben weiterhin an. Ob es sich nun um anthrazitfarbene Fronten, schwarze Vitrinen, Arbeitsplatten aus dunklem Naturstein oder eloxierte Aluminium-Regale handelt, schwarz-graue Akzente dürfen in trendigen Küchen nicht fehlen. Die optimale Lösung ist aber wohl eine Verbindung aus beiden Farbwelten – helles Holz, weißer Naturstein, Pastell-leuchtende Schrankelemente oder Metallic-Akzente peppen Schwarz und Anthrazit gehörig auf.

XXXLutz

Speis im Trend. 

Neu im Kommen ist der lange vernachlässigte Hauswirtschaftsraum, in unseren Breiten als Speis bekannt. Praktisch, da sich darin alles verstecken lässt, was in der harmonisch gestalteten (Wohn-)Küche nicht gesehen werden will – von Schneidmaschine und Toaster über Dosen- und Biervorräte bis hin zu Servietten, Strohhalmen und Tischdeko. Je nach Größe und Bedarf finden dort natürlich auch Waschmaschine, Trockner, Staubsauger, Putzzeug und Gefrierschrank Platz – also alles, was styletechnisch weniger im Wohnraum erwünscht ist.

Stylishe Blickfänge. 

Da die Küche quasi zum Wohn-Mittelpunkt und Familientreffpunkt avanciert ist, sind die Zeiten endgültig vorbei, in denen ihr desingtechnisch wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Blickfänge sind zum Beispiel auffällige Lampenschirme, beleuchtete Vitrinen mit edlem Geschirr, reliefartige Fronten oder außergewöhnliche Armaturen. Selbst funktionale Küchengeräte in edler Ausführung dienen als Designelement, wie originelle Abzugshauben, Kaffeeautomaten oder Weinschränke.

SieMatic

Vernetzte Welt. 

Smart Home ist auch in Küchen nicht mehr wegzudenken. Sind Sensoren in den Geräten eingebaut, erledigen sie bestimmte Aufgaben vollkommen von selbst – Abzugshauben z. B. messen die Luftfeuchtigkeit und beginnen ihre Arbeit autonom und Bratsensoren regulieren die Temperatur laufend automatisch nach. Mit einer integrierten Kamera wird auch der Einkauf ein Kinderspiel: Moderne Kühlschränke sind mittels App mit dem Smartphone gekoppelt und bieten auch von unterwegs einen Blick in ihr Inneres – damit man gleich das Fehlende besorgen kann. Die Miele-App CookAssist führt z. B. Schritt für Schritt durch den gesamten Bratprozess, wodurch Nicht-Gelingen selbst raffinierter Gerichte kaum mehr möglich ist. Und mittels Sprachsteuerung öffnen sich Siemens-Backöfen heute auch schon von selbst. Kochen und Hantieren in der Küche war nie einfacher!

Siemens
Autor: Manuela Fritz , 23.09.2020