Keine Angst vor dem Blackout mit diesen Tipps

Berichte und Gerüchte rund um mögliche Totalausfälle in puncto Stromversorgung – auch Blackout genannt – sorgen für Ängste und Unsicherheit. Wie man diese Gefühle unter Kontrolle hält.
Autor: Ute Daniela Rossbacher, 03.10.2022 um 22:16 Uhr

Es ist leichter gesagt als getan, ruhig zu bleiben, wenn man an die möglichen Folgen der Energiekrise, des Ukraine-Krieges und der Pandemie denkt. Und dennoch gilt: Wer für den Ernstfall vorbereitet ist, kommt im Falle eines Blackouts nicht nur gut versorgt durch die Tage, sondern behält im entscheidenden Moment auch leichter die Nerven.

Hilfsmittel gegen die Angst vor dem Blackout

Wie man sich seelisch und materiell mit allem versorgt, um Tage ohne Strom und Lichtquellen zu überstehen.

Junge Frau beim Meditieren | Credit: iStock.com/Viorel Kurnosov

Sich aktiv informieren

Der österreichische Zivilschutzverband bietet online und in Form von Broschüren übersichtlich und kompakt alle erforderlichen Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Blackouts an.

Junger Mann beim Übertragen von Rufnummern in sein Adressbuch | Credit: iStock.com/ArLawKa AungTun

Sich gezielt vernetzen

Wie kann man mit wichtigen Bezugspersonen, die nicht im selben Haushalt leben, während einem Blackout Verbindung halten? Diese Frage mit der Familie, Freunden und Kollegen durchzugehen, lohnt sich und hilft im Ernstfall, vernünftig zu handeln.

Kaminfeuer an einem kalten Winterabend | Credit: iStock.com/LARISA DUKA

Alternative Energieversorgung planen

Wie kann man im Falle eines mehrtägigen landesweiten Stromausfalls (Blackout) die wichtigsten Elektrogeräte im Haushalt weiter nutzen, fernsehen, heizen oder kühlen? Im Fachhandel Ihres Vertrauens wissen die Verkaufsberaterinnen und -berater rund um Notstromgeräte und nützliche Ausstattung für den Ernstfall Rat. Eine gute Grundlage ist beispielsweise mit einem Blackout Set geschaffen, wie es ZGONC aktuell anbietet.

Erleuchtete Stromleitungen in der Nacht | Credit: iStock.com/Artur Nichiporenko

Vorräte anlegen

Wer sich anhand einer Checkliste für einen möglichen 14 Tage andauernden Stromausfall mit haltbaren Lebensmitteln, Getränken und ausreichend Wasser versorgt, bleibt Herrin oder Herr der Lage.

Junge Frau mit Mund-Nasenschutz beim Besorgungseinkauf | Credit: iStock.com/Drazen Zigic

Besondere Bedürfnisse im Auge behalten

Bei der Bevorratung von Lebensmitteln, Medikamenten und Hygiene-Produkten darauf achten, dass die Grundversorgung aller im Haushalt lebenden Personen sichergestellt ist - insbesondere auch von Kleinkindern, chronisch kranken oder pflegebedürftigen Familienangehörigen sowie Haustieren.

Junger Mann mit der Einkaufsliste in der Hand in der Küche | Credit: iStock.com/Zinkevych

Über Ängste offen reden

Im Austausch mit wohlmeinenden Menschen zu bleiben, hilft, konstruktiver mit seinen Ängsten umzugehen. Wer sich lieber Fremden anvertraut, findet alternativ Trost in Gesprächen mit der Telefon-Seelsorge, einem Psychologen oder dem Geistlichen seines Vertrauens. Auch Tagebuch-Schreiben kann gegen Stress Wunder wirken.

Sich seelisch stärken

Fühlt man sich von den Entwicklungen in der Außenwelt überfordert und gestresst, können die eigenen vier Wände zum wohltuenden Refugium werden. Durch Musik, die einen entspannt, Serien und Filme, die einen erheitern oder Freizeitbeschäftigungen wie Schreiben oder Malen. Ein Talismann in der Jacken- oder Hosentasche, den man bei Stress oder Unruhe kurz umklammert, kann eine wertvolle psychologische Stütze sein.

Junge Frau beim Bemalen von Steinen | Credit: iStock.com/simonapilolla

Sich körperlich entspannen

Kennerinnen und Kenner des Biofeedbacks sind überzeugt, dass unsere seelische Verfassung unmittelbare Wirkung auf die körperlichen Reaktionen hat. Moderate sportliche Betätigung, der tägliche Spaziergang oder Entspannungstechniken wie Yoga fördern den Gleichklang zwischen Körper und Geist und unsere Widerstandskraft.

Mann bei morgendlichem Herbstlauf | Credit: iStock.com/BartekSzewczyk

Sich gezielt ablenken

Sudoku bzw. Kreuzworträtsel lösen, Puzzle legen, Sprachen lernen oder Handarbeiten: Wer sich bewusst geistig fordert, lenkt sich leichter von negativen Nachrichten und beängstigenden Aussichten ab.

Junge Frau in der Küche mit ihrer Checkliste | Credit: iStock.com/Srdjanns74

In der Ruhe liegt die Kraft

Die beste Vorbereitung schützt zwar vor keinem Blackout. Dennoch ist es ein gutes Gefühl, alles getan und für den Ernstfall gut vorgesorgt zu haben.