Sarah Engels gewinnt ESC-Vorentscheid 2026 mit „Fire“
Sarah Engels gewinnt das deutsche Finale zum Eurovision Song Contest 2026. Am 16. Mai wird die Sängerin in Wien mit ihrem Song „Fire“ für Deutschland antreten. In einem emotionalen Vorentscheid setzte sie sich gegen starke Konkurrenz durch und bereitet sich nun auf die größte Bühne ihrer bisherigen Karriere vor.
Sieg im Vorentscheid: Sarah Engels überwältigt
Am späten Samstagabend fiel die Entscheidung: Sarah Engels vertritt Deutschland beim ESC. Gegenüber der BILD zeigt sich die Sängerin unmittelbar nach der Show fassungslos: „Das Gefühl ist so crazy! Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich Deutschland beim ESC vertreten darf. Das ist alles noch so unreal. Ich freue mich einfach so krass und bin megahappy.“ Für Engels markiert dieser Sieg einen Meilenstein: „Der ESC ist jetzt die größte Chance meiner ganzen Karriere.“
ESC Deutschland 2026: „Fire“ als Botschaft
Mit ihrem Song "Fire" will die Lombardi-Ex Frauen stärken. Engels kritisiert darin die Oberflächlichkeit moderner Medien: „Wir leben in einer Welt voller Social Media. Irgendwie wirkt alles so unecht.“ Trotz des hohen Drucks beim Finale in Wien gibt sich die Sängerin furchtlos: „Angst ist die falsche Einstellung. Ich werde mein Bestes geben für Deutschland, aber ich will beim ESC auch Spaß haben.“
Familie und Statement-Outfit für Wien
Ein zentraler Anker für Sarah Engels bleibt die Familie. „Die Familie ist mir immer wichtig“, betont sie gegenüber BILD. Ihre Kinder werden in Wien dabei sein: „Ich nehme zum ESC nach Wien meine ganze Familie mit, das wird ein großer Koffer!“ Auch modisch will sie ein Zeichen für Body Positivity setzen: „Ich möchte mit meinem Outfit auch ein Statement setzen, weil ich finde, wir Frauen sollen sexy und laut sein dürfen und so, wie wir sind.“
Barbara Schöneberger & Hazel Brugger: Neues ESC-Konzept
Der ESC-Vorentscheid in Deutschland wurde in diesem Jahr erstmals vom SWR verantwortet. Durch die Show führten das Duo Barbara Schöneberger und Hazel Brugger. Brugger, bekannt für ihren trockenen Humor, kommentierte ihre Rolle gewohnt lässig: „Ich bin bekannt dafür, dass ich oft nicht ganz nachvollziehbare Business-Entscheidungen treffe.“ Sie mahnte an, den Fokus wieder auf die Unterhaltung zu legen: „Wir müssen alle mal den Druck rausnehmen und zeigen, dass Entertainment auch einfach nur Spaß machen darf.“
ESC in Wien vor politisch brisantem Hintergrund
Der Eurovision Song Contest in Wien findet unter schwierigen Bedingungen statt. Die 70. Ausgabe des Wettbewerbs ist von Boykottaufrufen wegen der Teilnahme Israels gestört. Zudem sorgte eine Sondersendung zum Krieg gegen den Iran für eine Verspätung der Show-Übertragung. Rein sportlich betrachtet galt im Vorfeld der Künstler wavvyboi mit „Black Glitter“ als Favorit der Fans, musste sich am Ende jedoch dem Votum für Sarah Engels geschlagen geben.