Direkt zum Inhalt
Tribünenansicht Iran gegen Neuseeland als Symbol für die Suspendierung des TV-Kommentators.
Suspendierung: TRT-Kommentator Murat Ekrem Cimen verwechselte Iran und Neuseeland.
Suspendierung: TRT-Kommentator Murat Ekrem Cimen verwechselte Iran und Neuseeland.
APA-Images / AP / Jae C. Hong

WM-Panne: TV-Patzer sorgt für Wirbel

17.06.2026 um 09:49, Yunus Emre Kurt
min read
Peinliche Panne bei der WM 2026: Ein türkischer TV-Kommentator verwechselte die Nationalteams Iran und Neuseeland und wurde suspendiert.

Inhalt

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat ein TV-Kommentator mit einer ungewöhnlichen Verwechslung für Schlagzeilen gesorgt. Murat Ekrem Cimen, langjähriger Journalist des türkischen Staatssenders TRT, verwechselte während einer Live-Übertragung die Nationalteams aus dem Iran und Neuseeland. 

Der Fehler blieb nicht unbemerkt und hatte rasch Konsequenzen.

Iran und Neuseeland verwechselt

Während der Partie ging der erfahrene Kommentator zunächst davon aus, dass der Iran in schwarzen Trikots spielte und Neuseeland in weißen. Tatsächlich war es genau umgekehrt. Erst nach rund fünf Minuten bemerkte Cimen seinen Irrtum und korrigierte seine Aussagen live auf Sendung. Für viele Zuschauer kam die Korrektur allerdings zu spät.

Video verbreitet sich rasant

Ein Mitschnitt der Szene landete kurz darauf in den sozialen Netzwerken. Dort verbreitete sich die Panne innerhalb kürzester Zeit und sorgte für zahlreiche Reaktionen. Viele Nutzer zeigten sich überrascht, dass einem derart erfahrenen Journalisten ein solcher Fehler bei einem WM-Spiel passieren konnte.

Sender suspendiert Kommentator

Der türkische Staatssender TRT reagierte umgehend auf den Vorfall. Der Sender leitete eine interne Untersuchung ein und zog Cimen vorläufig aus dem Übertragungsteam ab. In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete TRT den Fehler als „inakzeptabel“. Besonders deutlich fiel die Kritik an der Erfahrung des Kommentators aus.

„Darf sich so einen Irrtum nicht leisten“

Laut TRT müsse ein Journalist mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei einem internationalen Großereignis höhere Standards erfüllen. „Eine Persönlichkeit mit mehr als 30 Jahren Erfahrung darf sich einen derartigen Irrtum nicht leisten“, hieß es vom Sender. Zudem betonte TRT, dass Verstöße gegen die eigenen Übertragungsstandards bei Veranstaltungen mit Millionenpublikum nicht toleriert würden.

more