Wo das Essengehen verdammt teuer kommt

Warnung: In diesen Städten versorgen Sie sich besser aus dem Supermarkt. Reiseproviant ist auch eine gute Idee.
Autor: Gert Damberger, 11.07.2022 um 08:00 Uhr

Dass man sich in Paris und London finanziell ausblutet, wenn man seinen Hunger im Restaurant stillt, ist bekannt. Doch es gibt Reiseziele, welche diese Metropolen in Sachen Lebenshaltungskosten auf die hinteren Plätze verweisen. Die deutsche Ferienhäuser-Suchmaschine holidu.de hat die Kosten einer „mittelpreisigen“ Restaurant-Mahlzeit für zwei Personen und andere Lebensmittelpreise (wie eine Flasche Wein oder eine Dose Bier) – europaweit untersucht und in eine Reihenfolge gebracht. Primäre Datenquelle für das Ranking war die Lebenshaltungskosten-Datenbank von Numbeo.

Top 4 der teuersten Kulinarik-Städte: Reykjavik (Island)

Es muss daran liegen, dass hier die meisten Lebensmittel mit dem Schiff nach Island gebracht werden müssen. Ein allereinfachster Restaurantbesuch für zwei Personen ist nicht unter umgerechnet 100 Euro zu haben, für eine Suppe löhnt man bis zu 20 Euro und für ein nacktes Brötchen legt man bis zu 8 Euro aus. Genauso viel muss man für ein Bier und ein Glas Wein in einer Bar bezahlen.

Rejkjavik | Credit: iStockphoto/Kevin Pages

Top 3 der teuersten Kulinarik-Städte: Zürich (Schweiz)

Wir haben‘s eh schon gewusst: die Schweiz ist teuer. Für mittleres Drei-Gänge-Menü für zwei Personen berappt man in Zürich sage und schreibe rund 117 Euro.

Zürich | Credit: iStockphoto/PixHound

Top 2 der teuersten Kulinarik-Städte: Genf (Schweiz)

Die supernoble Stadt am Genfer See bringt es fertig, preismäßig noch etwas draufzulegen, wahrscheinlich wegen der vielen internationalen Organisationen, die hier angesiedelt sind. Ein heimisches Bier kostet in Genf mindestens 8 Euro.

Genf | Credit: iStockphoto/sam74100

Top 1 der teuersten Kulinarik-Städte: Oslo (Norwegen)

Die norwegische Hauptstadt ist laut Holidu.de der absolute Testsieger. Der Preis einer einfachen Mahlzeit für zwei Personen liegt bei mindestens 100 Euro, aber was dann noch dazukommt, sind die astronomischen Preise für alkoholische und nichtalkoholische Getränke. Ein kleines Glas Bier kostet schon mal zehn Euro, eine Cola sechs Euro. Das norwegische Nationalgericht ist übrigens „Fårikål“, ein ausgezeichneter Hammeleintopf, den man im Restaurant eher nicht bestellen sollte.

Quelle: https://www.holidu.de/

Oslo | Credit: iStockphoto/f11photo

Die 10 teuersten Städte auf einen Blick:

hitliste | Credit: www.holidu.de