Die 10 schönsten Strände auf Mallorca

Auf der beliebten Baleareninsel hat man die Qual der Wahl: An den Küsten gibt es weit mehr als 100 Strände und Badebuchten zu entdecken.
Autor: Simone Reitmeier, 03.08.2022 um 09:26 Uhr

Für viele ist die Vorstellung von Ballermann und Party-Touristen der blanke Horror. Doch das ist bei weitem nicht alles, was Mallorca zu bieten hat. Die Balearen-Insel ist auch ein ideales Reiseziel für einen gelungenen Badeurlaub und zählt abseits des Nightlife-Trubels zu den schönsten Urlaubs-Inseln Europas. Und das nicht ohne Grund: "Malle" verzaubert mit malerischen Buchten und wunderschönen Stränden, von denen jeder seinen eigenen Charme hat. Das sind einige der schönsten Traumstrände Mallorcas: 

  1. Cala Llombards
  2. Mondrago-Buchten
  3. Calo des Moro
  4. Playa de Muro
  5. Playa Es Trenc
  6. Cala Figuera
  7. Cala Deia
  8. Cala Mesquida
  9. Cala Agulla
  10. Cala Romantica

Cala Llombards

Klein, aber fein: Die malerische Bucht mit feinem Sandstrand im Südosten Mallorcas nahe Santanyi ist umgeben von Pinien, Kiefern und Felsen – hübsch und mit etwas Glück nicht allzu sehr überlaufen. Das kristallklare Wasser ist ideal zum Schnorcheln.

Cala Llombards | Credit: iStock.com/Alex

Mondrago-Buchten

Wunderschön sind die von bewachsenen Dünen gesäumten, feinsandigen Strände des Naturschutzgebietes Mondrago: die mit einem Fußweg verbundenen Buchten Cala Font de n’Alis und S’Amarador. Mallorca-Urlauber finden hier hellen Sand, glasklares Wasser sowie ungewöhnliche Felsformationen. Der Naturpark ist darüber hinaus Heimat seltener Singvögel und mehrere Wanderpfade führen entlang der Küste durch das Gebiet.

Cala S' Amarador | Credit: | Credit:

Calo des Moro

Gut sechs Kilometer von Santanyi entfernt und von Klippen eingerahmt, liegt die wunderschöne Mini-Bucht Calo des Moro. Türkisblaues Wasser, schroffe Felsen und feiner Sand – der Strand ist paradiesisch, dank Social Media aber längst kein einsamer Geheimtipp mehr. Der Zugang über den steilen, felsigen Pfad ist nicht gerade einfach, daher sind Wanderschuhe zu empfehlen. Außerdem gibt es aufgrund der abgelegenen Lage weder Liegen und Schirme noch Toiletten oder Restaurants.

Calo des Moro | Credit: iStock.com/pixelliebe

Playa de Muro

Der sechs Kilometer lange Strand Playa de Muro befindet sich zwischen den Urlaubsorten Alcudia und Can Picafort im Norden Mallorcas und ist ideal für Familien und Strandläufer. Die Umgebung ist naturgeschützt und kaum bebaut. Badegäste erwartet ein belebter, flach ins Wasser abfallender und von Pinien gesäumter Sandstrand. Rund um Es Comú de Muro oder Casetes des Capellans findet man etwas ruhigere Plätzchen mit weniger Menschen. 

Playa de Muro | Credit: iStock.com/Duncan Cuthbertson

Playa Es Trenc

Begibt man sich auf die Suche nach den schönsten Stränden auf Mallorca, kommt man am Playa Es Trenc (auch Platja Es Trenc) im Süden nicht vorbei. Der unbebaute Naturstrand punktet mit hellem Sand, klarem Wasser, sanften Wellen und einer idyllischen Dünen- und Pinienlandschaft. Ein Insider-Tipp ist die Bucht schon längst nicht mehr, in der Hauptsaison kann es voll werden. Ruhigere Abschnitte findet man Richtung Westen, auch für FKK-Fans gibt es einen Bereich.

Playa Es Trenc | Credit: iStock.com/mvaligursky

Cala Figuera

Die wunderschöne Bucht Cala Figuera (nicht zu verwechseln mit dem Fischerdorf Cala Figuera im Südosten) auf der nördlichen Halbinsel Cap Formentor birgt zwischen Berghängen und schroffen Felsen einen rund 50 Meter kleinen Kiesstrand. Das Wasser ist kristallklar und lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Dorthin kommt man nur zu Fuß über einen etwa 1,5 Kilometer langen, steilen Abstieg – aus diesem Grund sind auf dem Mini-Strand oftmals nicht so viele Menschen. Tipp: Strandschuhe mitnehmen, der Untergrund ist sehr steinig. Neben der Cala Figuera bietet die Halbinsel noch andere kaum besuchte Buchten, zum Beispiel Cala Murta – die ebenfalls ideal ist, um dem Ballermann-Treiben zu entrinnen.

Cala Deia

Am Fuße des Künstlerdorfes Deia und umgeben von bewaldeten Felshängen befindet sich die malerische und etwas abgelegene Bucht Cala Deia. Für Familien mit kleinen Kindern lohnt sich der knapp 70 Meter lange Strand nicht: es gibt kaum Platz zum Spielen, das Wasser fällt steil ins Meer ab. Wer allerdings Entspannung und Ruhe abseits der Massen sucht und mit Felsen sowie grobem Kies unter den Füßen kein Problem hat, ist hier genau richtig. Direkt am Strand findet man ein paar nette Restaurants, die ausgezeichnete Fischgerichte anbieten.

Cala Deia | Credit: iStock.com/ABBPhoto

Cala Mesquida

In der Nähe von Capdevera im Nordosten Mallorcas erreicht man über einen Holzsteg durch Dünen die Cala Mesquida. Ein feinkörniger, von Hügeln umgebener und bei Einheimischen beliebter und naturbelassener Sandstrand. Etwa auf einem Drittel können Liegen, Schirme und sogar einige Strandbetten ausgeliehen werden. Der Rest wird von Besuchern genutzt, die alles selbst dabeihaben.

Cala Mesquida | Credit: iStock.com/Balate Dorin

Cala Agulla

In unmittelbare Nähe der Cala Mesquida findet sich ein weiterer Traumstrand: Cala Agulla im Naturpark Llevant Peninsula. Die zahlreichen Besucher erwartet eine saubere und großteils unbebaute Bucht, türkisblaues Wasser sowie Strandbars, Liegenverleih, Duschen und Toiletten sowie Wassersport-Möglichkeiten. Möchte man den Naturpark etwas genauer erkunden, empfiehlt sich die mehrstündige Wanderung von der Cala Agulla zur Cala Mesquida entlang der Küste durch Pinienwälder und Dünen.

Cala Agulla | Credit: iStock.com/TKphotography64

Cala Romantica

Cala Romantica ist nicht nur der Name eines Ortes, sondern auch der einer Bucht (auch S’Estany d’en Mas genannt) im Osten der Ferieninsel. Der Bilderbuch-Strand zwischen den Hafenstädten Porto Cristo und Portocolom eignet sich perfekt für entspannte Badetage, an denen "Dolce far niente" auf dem Programm steht. An den Klippen entlang lohnt sich eine Schnorcheltour und wer Lust hat, kann zu den Nachbarbuchten Cala Mendina oder Cala Anguila wandern – beide sind in kurzer Zeit erreichbar.

Cala Romantica | Credit: iStock.com/i_compass