Babymoon: der Reisetrend für Schwangere

In den letzten Jahren erreichte der Urlaub für Schwangere unter werdenden Eltern Trendpotenzial und gewann an Beliebtheit. Beim "Babymoon" nehmen sich zukünftige Eltern bewusst Zeit für sich und erleben quasi ihre zweiten Flitterwochen. Die Auszeit stärkt die Beziehung zum Partner und ermöglicht ebenfalls eine Stärkung der emotionalen Bindung zu Ihrem Baby aufzubauen, ohne dass dabei Sie und Ihr Partner zu kurz kommen.

Wir erklären, was Sie über diesen Reisetrend wissen müssen, was zu beachten gilt und wie Sie mit Ihrem Partner diese Zeit vor der Geburt in voller Ruhe, Zweisamkeit und Entspannung - nach individuellen Vorlieben - gestalten und genießen können.

Woher kommt die Bezeichnung "Babymoon"? 

Das Trendwort "Babymoon" ist von der Englischen Bezeichnung für die Flitterwochen "Honeymoon" abgeleitet. Das Wort entstand in Anlehnung an den alten Brauch, dass frisch Verheiratete in der ersten gemeinsamen Nacht zusammen Met tranken.

So könnte ein Babymoon aussehen …

Ob ein kurzer Städtetrip mit Massagen und Sauna , ein erholsamer Strandurlaub oder ein Wellnesswochenende im Grünen - Sie und Ihr Partner entscheiden, wo und wie ihr Kraft für den neuen Lebensabschnitt tanken wollt. Mittlerweile gibt es den Urlaubstrend "Babymoon" schon seit einigen Jahren auch in Europa und auch immer mehr Unterkünfte, die sich auf die spezielle Zielgruppe der werdenden Eltern konzentrieren. Bei diesen Angeboten steht vor allem der Körper der Schwangeren im Vordergrund, der mit Massagen, Anwendungen, Bäder und Saunagängen verwöhnt wird. Keine Sorge: werdende Väter kommen nicht zu kurz. Für sie werden entsprechenden Anwendungen zusammengestellt.

Tipps für den perfekten Babymoon

Reisen mit Babybauch

1. Reisezeitpunkt

Überlegen Sie sich im Voraus, wann der beste Zeitpunkt für Ihren Babymoon ist. Die Gesundheit der Mutter und des Babys stehen dabei immer im Mittelpunkt. Grundsätzlich gilt das zweite Trimester (zwischen der 14. und 28. Schwangerschaftswoche) als idealer Reisezeitpunkt. Häufig fühlen sich Schwangere während dieser Phase sehr wohl, da die Anfangsprobleme wie Übelkeit und Co. verflogen sind. Bei Flugreisen sollten Sie allerdings immer checken, welche Richtlinien die Fluggesellschaft für die Beförderung von Schwangeren hat und gegebenenfalls eine Bescheinigung vom Arzt mitführen.

2. Reiseziel

Geeignete Reiseziele für den Babymoon gibt es einige: Von Europa bis Asien, Afrika sowie Australien. Welche Art von Reise und welche Angebote für Sie infrage kommen, sollten Sie vorab klären.

3. Babymoon-Angebote

Viele Reiseanbieter haben verschiedene Babybauch-Pakete, die ganz nach Ihren Wünschen gebucht werden können. Von Babybauch-Massagen, über einen Bring-Service für Essensgelüste bis hin zu Stadtrundfahrten ist alles dabei. Informieren Sie sich am besten vor der Buchung!

Pärchen Urlaub Babybauch

4. Gesundheitsrisiken

Einschränkungen und Risiken gibt es keine, soweit Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme nicht von einer solchen Reise abraten. Solange Sie sich wohlfühlen, ist alles erlaubt - auch das Fliegen. Von Langstreckenflügen wird jedoch gegen Ende der Schwangerschaft abgeraten, da dies körperlich ziemlich anstrengend für Sie und das ungeborene Baby sein kann. Eventuell kann eine kurze Anreise angenehmer für Sie sein, wenn Ihnen langes, beengtes Sitzen Probleme bereitet. Ein Babymoon, den Sie mit einer Zugreise oder dem Auto absolvieren können, ist in dem Fall besser geeignet. 

5. Notfall-Ausstattung

Der Mutter-Kind-Pass und (Notfall-)Medikamente für Schwangere sollten immer mit auf die Reise gehen. Achte auch darauf, dass die medizinische Versorgung im Notfall in Deinem Urlaubsort gewährleistet ist.

6. Medizinische Versorgung

Achten Sie darauf, dass die medizinische Versorgung im Notfall in Ihrem Urlaubsort gewährleistet ist. Informiere Sie sich, wo das nächstgelegene Krankenhaus ist – insbesondere dann, wenn Sie einen Babymoon kurz vor der Geburt planen.

7. Länderspezifische Einreiseinformationen

Informieren Sie sich bei Reisen in andere Länder über notwendige Impfungen und ob diese während der Schwangerschaft durchführbar sind sowie Reisewarnungen. Risikoländer sollte man also vielleicht besser meiden.

Autor: Izabela Lovric, 20.09.2021