Tech-Blog: Divoom-Gadgets im Test

Retro ist In, Pixel-Art ist In und guter Sound ist In. Divoom hat diese Trends erkannt und verbindet diese in seinen Produkten. Ich habe den Divoom Ditoo Lautsprecher und den Divoom Pixo Bilderrahmen getestet.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 03.01.2022 um 08:00 Uhr

Bling, Bling! So lassen sich die Produkte von Divoom wohl am besten beschreiben. Dank Pixel-Art Bildschirm, lassen sich alle möglichen Motive auf die kleinen Gadgets projizieren. Schaltzentrale ist die Divoom-App. Aber der Ditoo dient auch als sehr guter und kompakter Lautsprecher (Bluetooth) mit einer Tastatur. Und der Pixo ist mehr als ein Bilderrahmen, er kann z.B. auch Benachrichtigungen vom Smartphone zeigen. Beide Geräte sind wirklich coole Gadgets.

Divoom Ditoo Lautsprecher - laut und lustig!

Der Ditoo sieht aus wie ein kleiner Fernseher mit Tastatur und Schalthebel auf der Vorderseite. Tatsächlich bietet er ein Display mit 256 frei programmierbaren Pixel, einen eingebauten Bluetooth-Lautsprecher und eine lustige, aber auch intuitive Bedienung per Keyboard. Ist der Ditoo mit dem Smartphone und der Divoom-App verbunden, lässt er sich perfekt personalisieren. Bilder in unendlicher Anzahl sind auf den Ditoo zu laden. Er kann aber auch zum Takt der Musik einfach equalizen. Oder die Uhrzeit/Wetter anzeigen. Vieles ist möglich. Per microSD kann er aber auch ganz ohne Smartphone Musik abspiele. Die Klangqualität überzeugt, trotz geringer Größe und auch das Display ist toll aufgelöst. Einzig die Divoom-App darf gerne noch optimiert werden. Der Akku des kleinen Ditoo hält trotz Bildschirm und Lautsprecher sehr lange durch. Ich musste ihn nur sehr selten aufladen.

Der Ditoo ist ein günstiges (rund 70 Euro) Gadget, dass ganz viel Spaß macht. Es hat mehrere Funktionen und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Besonders die Tastatur und das Display haben mir beim Test viel Freude bereitet. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte.

Divoom Pixoo Bilderrahmen - Anzeige mit Schwachstelle!

Foto: ©Weekend/Steinberger-Weiß

Etwas weniger beeindruckt hat mich der Pixoo Bilderrahmen. Er hat nämlich keinen Lautsprecher und dient rein als Display. Dessen Auflösung ist mit 16x16 außerdem nicht besonders hoch, sodass manche Bilder die in der App gut aussehen am Pixoo wie Matsch rüberkommen. Er kann als Licht, Pixel-Art Bildschirm, smarte Uhr oder Benachrichtigungstool für das Smartphone dienen. Entweder per Strom am USB-C Kabel oder per wiederaufladbarem Akku. Wahlweise mit Ständer oder als Wandmontage.

Der Pixoo ist eine lustige Spielerei, aber im Gegensatz zum Ditoo bietet er wenig Mehrwert. Von mir bekommt er, ob seines grob aufgelösten Displays, nur 5 von 10 Punkte. Nettes Gadget, aber kein MUST-HAVE, wie der Ditoo.

Bis zum nächsten Mal.

Hinweis: Die Testgeräte wurde mir von Divoom für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Weekend-Redakteur Lukas Steinberger-Weiß ist ein Technik-Freak sondergleichen. Wobei ihn die Bezeichnung „Nerd“ nicht beleidigt, sondern ehrt. Er saugt alle Neuheiten in sich auf und ist immer am neuesten Stand, liebt Computerspiele, beschäftigt sich ausführlich mit den neuesten Smartphones und den dazugehörigen Gadgets und ist ein Experte für Unterhaltungselektronik. In seinem Blog testet er Spiele, Konsolen, Smartphones, Gadgets und vieles mehr und lässt die Leser an seiner Faszination für die spannende Technik-Welt teilhaben

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