Liebe ohne Rücksicht: Wie Skrupellosigkeit Liebe zerstört
Inhalt
- Wie gefährlich kann die Liebe sein?
- Wenn der Schein trügt ...
- Wird man durch zerstörerische Beziehungen selbst zerstörerisch?
- Ende mit Schrecken
- Zur Autorin
Ist er skrupellos, wenn er den Sex unterbricht, um den Anruf seiner angeblich getrennt lebenden Ehefrau entgegenzunehmen, um gemeinsam die Weihnachtsaktivitäten abzustimmen? Ist er skrupellos, weil er telefoniert und danach wieder zu seiner Geliebten ins Bett kriecht, mit ihr zu schlafen? Wo ist hier die Grenze: beim Ehebruch, beim Telefonat, bei seinem Verhalten beiden Frauen gegenüber?
Oder: Ist es skrupellos, auf seinem Recht zu bestehen, obwohl man dadurch eine langjährige Geschäftsbeziehung ruiniert? Ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer zu handeln und über Leichen zu gehen, die man durch sein skrupelloses Verhalten selbst verursacht hat?
Wie gefährlich kann die Liebe sein?
Ist ein skrupelloser Mensch grundsätzlich gewissenlos und egoistisch, vielleicht sogar gefährlich? Wann ist es Zeit, die eigenen Grenzen zu ziehen und sich von so jemandem - egal, ob beruflich oder privat - zu trennen? Oder harrt man in der Opferrolle aus, weil man sie bewusst oder unbewusst vorzieht – ist das auch eine Art von Skrupellosigkeit sich selbst gegenüber?
Wenn der Schein trügt ...
Der Begriff „milde Psychopathie“ beschreibt genau solche Menschen, die zu keinem Mitgefühl imstande sind und zu manipulativem Verhalten neigen. Meistens sind sie beruflich sehr erfolgreich. Nach außen wirken sie smart und werden aufgrund ihrer starken Persönlichkeit als Vorbild empfunden. Im Grunde jedoch sind sie aggressiv und vertragen keine Kritik.
Verfällt man so einem „milden Psychopathen“, ist es schwer, sich seinem Netz zu entziehen, da er genau weiß, wie er agieren muss, um sein Gegenüber an sich zu binden.
Wird man durch zerstörerische Beziehungen selbst zerstörerisch?
Wird man durch eine Beziehung mit solch einem Partner selbst zum "milden Psychopathen"? Ja die Gefahr besteht, dass man sich in toxischen Beziehungen verfängt und nicht mehr rauskommt. Sein ganzes Wesen unterdrückt beziehungsweise unterdrücken lässt. Es ist jedoch nie zu spät, mag es auch noch so schmerzvoll erscheinen! Hauptsache, man steigt so rasch es geht aus.
Ende mit Schrecken
Nach der Trennung ist es am besten, den Kontakt komplett zu beenden, sich auf sich selbst zu konzentrieren und seine Unabhängigkeit zu genießen. Sich klar zu machen, dass das Leben zu schön ist, um es einem anderen zu opfern.
Zur Autorin
Sie lieben Katzen? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag mit ihrem flauschigen Vierbeiner teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen so manchem Katzenbesitzer aus der Seele spricht.