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Katze die genervt aussieht | Credit: Lamio Giancarlo/Shutterstock
Katzen brauchen Zeit für Umstellungen
Katzen brauchen Zeit für Umstellungen
Lamio Giancarlo/Shutterstock

Die Katze und mein/ihr neuer Partner

29.04.2026 um 11:45, Artikel von Passion-Autor: Lilli Platzer
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Neuer Partner trifft Haustier: Zwischen Neugier, Eifersucht und Kuschelpotenzial – wie Mensch und Tier entspannt zueinanderfinden können.

So mancher Haustierbesitzer (wobei man sagen kann, dass unsere Lieblinge eher uns besitzen) weiß ein Lied davon zu singen, dass ein neuer Partner nicht nur eine Herausforderung für uns Zweibeiner sein kann, sondern auch für die Vierbeiner.

Kennenlernen ohne Druck

Am Anfang ist Geduld gefragt. Erzählt eurer Katze, dass es eine Veränderung gibt und bereitet sie liebevoll darauf vor – denn sie versteht genau, was wir sagen, wenn auch meistens nur das, was sie verstehen will.

Das erste Aufeinandertreffen sollte dann ruhig und entspannt sein, der neue Partner kann sich auch gerne mit Leckerlis vorstellen. Natürlich nur mit den Lieblingsleckerlis!

Wichtig ist: Für die Katze sollte sich räumlich so wenig als möglich verändern - bedeutet, dass sie ihre gewohnten Plätze und Routinen sowie gemeinsame Kuschelzeiten beibehalten darf, und ihr Zeit gegeben wird, sich an den Partner zu gewöhnen.

Auf die Zeichen der Katze achten

Dabei in Ruhe beobachten: Wie reagiert meine Katze auf die neue Situation und den neuen Partner? Ist das Verhalten gleichgeblieben oder gibt es sogar Protestaktionen - etwa Futter stehenlassen oder Katzenklo meiden? Die Gründe sind vielfältig, zum Beispiel ein Versuch, das Revier zu verteidigen oder mangelndes Vertrauen gegenüber dem "Eindringling".

Zusammenbleiben oder trennen?

Normalerweise beruhigt sich alles mit der Zeit, die beiden gewöhnen sich aneinander, und es kommt bald zum ersten Kuscheln zu dritt. Sollte es jedoch nicht der Fall sein, und der Partner sogar verlangen, dass man sich von seinem Liebling trennt, dann sollte man hinterfragen, ob die Katze mit ihrem Abwehrverhalten nicht vielleicht doch Recht hat. Immerhin gelten Tiere als besonders feinfühlig. Es fragt sich, ob in diesem Fall eine Trennung nicht doch sinnvoller wäre – vom Zweibeiner nämlich.

Hätte ich beispielsweise bei Bewerbungsgesprächen öfter auf meine Katze beziehungsweise ihre Reaktion auf die jeweilige Person geachtet, wäre mir einiges an Ärger erspart geblieben!

Zur Autorin

Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht.

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