Das liebe Geld
Wie oft hört man, dass Geld den Charakter verdirbt, Freundschaften zerstört, jemanden komplett verändert. Immer soll das Geld daran schuld sein, doch was ist mit dem Menschen, der sich dermaßen verändert? Ist es nicht möglich, dass diese Charakterzüge schon tief in der- oder demjenigen verankert sind und erst durch das Gefühl, materiell abgesichert zu sein, zum Vorschein kommen?
Die Quelle des Geldes
Fleißig arbeiten und ehrgeizig seine Ziele verfolgen – wer auf diesem Weg zu seinem Geld kommt, bleibt eher am Boden und gibt damit nicht an. Wer dagegen ohne eigenen Verdienst Geld zur Verfügung hat - zum Beispiel durch Erbschaft, reiche Eltern oder großzügige Partner - kann nur leider nur zu oft nicht damit umgehen, noch jene schätzen, denen er es verdankt.
Menschen, denen es stets gut geht, weil andere für sie sorgen, werden Empathie und Wertschätzung nur schwer entwickeln. Meist leben sie in der Angst, etwas zu verlieren und versuchen entsprechend, noch mehr anzuhäufen. Dabei vergessen sie, dass sie dadurch meistens vereinsamen und wiederum die anziehen, die sie "ausnehmen".
Die Grenzen des Geldes
Viele vergessen, dass Reichtum kein Garant für Glück und Gesundheit ist – wie viele Berühmtheiten eindrucksvoll beweisen, die jung sterben. Alles Geld hilft nicht, das zu verhindern, noch können sie von ihrem Vermögen etwas "mitnehmen".
Unterm Strich bleibt: Geld für sich genommen ist nicht schlecht. Ob es uns guttut, liegt an uns selbst und der Entscheidung, was wir damit machen und mit wem wir es teilen.
Zur Autorin
Sie lieben Katzen, das Leben und die Liebe? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag - unter anderem mit ihrem flauschigen Vierbeiner - teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen vielen Mitmenschen aus der Seele spricht.