Hilfe – meine Katze ist auf mich beleidigt!
Inhalt
Einmal im Monat muss beziehungsweise darf unsere Mieze zur Krallenpflege gehen. Ist also ein Tierarztbesuch, der ihr Gutes tun soll. Nur, dass das die Katze nicht so sieht.
Das Prozedere kennt sie bereits vom regulären Tierarztbesuch: Die Transportbox wird geholt und bereitgestellt. Dabei versuchen wir das immer erst in letzter Minute zu machen, damit die Katze keine Chance bekommt, sich zu verstecken.
Zwei Versuche - kein Erfolg
Wir haben schon alle Varianten ausprobiert - sie kurz vorm Losfahren einfangen. Das nimmt sie uns übel und ist dann regelrecht beleidigt. Wir werden mit herzzerreißendem Miauen und Ignoranz bestraft.
Es hilft auch nichts, während der Behandlung liebevoll und beruhigend mit ihr zu sprechen. Und obwohl sie spürt, dass eine "Maniküre" dringend notwendig ist, zieht sie eine richtige Show ab. Sie versteckt sich vorm „Übeltäter“, der sie immer mit dem Mama-Griff in die Box hievt und beim Tierarzt haltet. Aus der Ferne beobachtet sie jeden Schritt ganz genau und ist ständig auf der Lauer. Ihrem wachsamen Blick entgeht gar nichts! Also kommt auch diese Variante nicht gut an.
Dritter und letzter Versuch
Dann kam mir eine geniale Idee: Wir müssen ihr ankündigen, dass eine "Maniküre" notwendig ist, sie um Erlaubnis bitten, einen Termin ausmachen und ihn ihr dann mitteilen. Wenn sie auch dann noch eine Show abzieht, werden wir - so gar nicht katzen-like - es unserer süßen Diva nicht übelnehmen.
Zur Autorin
Sie lieben Katzen? Dann geht es Ihnen wie "Passion Author" Lilli Platzer, die uns in ihren Anekdoten an ihrem abwechslungsreichen Alltag mit ihrem flauschigen Vierbeiner teilhaben lässt. Und dabei mit ihren Erlebnissen so manchem Katzenbesitzer aus der Seele spricht.