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Zubereitung von Matcha Tee in einer grünen Schüssel | Credit: Unsplash/sentidos humanos
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Matcha: Was ist das und warum ist es so populär?

29.05.2026 um 16:24, Weekend Online
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In deinem Lieblingscafé bekommst du Iced Matcha Latte, und auch sonst spricht jeder davon. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Hype?

Genau genommen ist Matcha kein neues Trendgetränk, sondern ein altbekanntes Getränk, das gerade von uns so richtig wahrgenommen wird. Anders als viele andere Spaßgetränke kann Matcha sogar richtig gesund sein, wenn du ihn entsprechend zubereitest. Wir sagen dir, was dahinter steckt.

Was ist Matcha und woher kommt er? 

Bei grünen hippen Getränk handelt es sich um einen speziellen Grüntee, der ursprünglich aus China stammt und im zwölften Jahrhundert von buddhistischen Mönchen nach Japan gebracht wurde. Dort entwickelte sich das Pulver zum festen Bestandteil der traditionellen Teezeremonie.

Die Besonderheit liegt im aufwendigen Anbau, denn die Teepflanzen werden einige Wochen vor der Ernte mit Netzen beschattet, was die Produktion von Chlorophyll und Aminosäuren ankurbelt.

Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet und in Steinmühlen langsam zu einem ultrafeinen Pulver gemahlen. Wenn du einen hochwertigen Matcha Tea kaufst, konsumierst du im Gegensatz zu normalem Tee das gesamte Teeblatt und nicht nur den Wasserextrakt.

Das sorgt für eine hohe Konzentration an Antioxidantien, Vitaminen und Koffein, das im Körper sanfter und langanhaltender wirkt als der klassische Kaffee-Kick.

Wie Influencer Matcha zum Hype gemacht haben 

Der aktuelle Boom im Westen ist stark mit den sozialen Medien verknüpft, wo das Getränk durch seine auffällige Optik besticht. Die intensive, jadegrüne Farbe macht sich hervorragend in transparenten Gläsern und sorgt auf Plattformen wie Instagram und TikTok für ästhetischen Content.

Lifestyle-Blogger haben das Getränk als festen Bestandteil ihrer morgendlichen Wellness-Routine etabliert und filmen die Zubereitung in kurzen Videos.

Zudem bedient das Pulver den anhaltenden Trend zu einer bewussten und gesunden Ernährung. Es wird als natürlicher Wachmacher ohne das typische Kaffeetief vermarktet.

Die Inszenierung als hippes Premium-Produkt hat dazu geführt, dass das traditionelle Getränk sein verstaubtes Image komplett abgelegt hat und heute als Symbol für einen modernen, gesundheitsbewussten Lebensstil gilt.

Wie du eigenen Matcha zu Hause zubereitest 

Matcha zuzubereiten braucht etwas Fingerspitzengefühl, ein Hexenwerk ist es aber nicht. Du brauchst eine Schale, einen Dosierlöffel aus Bambus und den Chasen. Letzteres ist ein kleiner Bambusbesen, mit dem du deinen Matcha schaumig rührst.

Am Anfang siebst du ein bis zwei Gramm des Pulvers in die Schale und gießt es jetzt mit etwa 80 ml heißem Wasser auf. Das Wasser sollte 80 Grad heiß sein, wenn es heißer ist, werden die Aromen zerstört.

Jetzt schlägst du den Tee mit dem Bambusbesen schaumig. Die Bewegungen erfolgen meist im Zickzack und kommen aus dem Handgelenk. Wenn die Schaumkrone an der Oberfläche zu sehen ist, hast du alles richtig gemacht und kannst servieren.

Welche Kombinationen besonders hip sind 

In den Cafés der Großstädte haben sich längst kreative Varianten entwickelt, die den herben Geschmack des Tees mit süßen Nuancen kombinieren. Der absolute Spitzenreiter ist der Iced Matcha Latte, bei dem der frisch aufgeschlagene Tee über kalte Milch und Eiswürfel gegossen wird.

Wenn du dich vegan ernährst oder süße Geschmacksrichtungen bevorzugst, verwende es mit Hafer- oder Erbsenprotein Milch. Sie sind von Natur aus süß und passen gut zum herben Matcha. Magst du es fruchtig, versuche es mal in einer Kombination mit Erdbeerpüree oder einem Hauch von Lavendel.

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