3 Muttertagspralinen zum Selbermachen

Der Muttertag steht vor der Tür und zahlreichen Töchtern und Söhnen treibt bereits der Gedanke an ein passendes Geschenk für eine der wichtigsten Frauen in ihrem Leben den Angstschweiß auf die Stirn. Schließlich muss das Präsent mehreren anspruchsvollen Qualitätsstandards genügen: Es soll etwa eine persönliche Note aufweisen und davon zeugen, dass der Schenkende ernsthafte Gedanken dazu angestellt hat, womit er der Beschenkten eine Freude bereiten könnte. Außerdem darf auch der Originalitätsfaktor nicht zu kurz kommen. Außerordentlicher Beliebtheit erfreuen sich somit Geschenke der Marke Eigenproduktion. Da laut einer Studie des Handelsverbandes die Klassiker Blumen sowie Pralinen und Süßigkeiten nach wie vor zu den populärsten Muttertagsgeschenken zählen, haben wir drei kinderleichte Pralinen-Rezepte zusammengetragen, mit denen man jeder Mutter im Handumdrehen ein süßes Lächeln auf das Gesicht zaubert.

Oreo-Pralinen (Rezept für ca. 18 Kugeln)

So lassen sich beispielsweise aus 440 Gramm Oreokeksen, 100 Gramm Frischkäse, 100 Gramm Magertopfen sowie 300 Gramm weißer Kuvertüre bereits köstliche Oreo-Pralinen zaubern.

  • Geben Sie die Oreokekse dafür zunächst in einen Frischhaltebeutel und zerkleinern Sie sie so fein als möglich mit einem Nudelholz.
  • Vermengen Sie die Kekse anschließend mit dem Frischkäse und dem Magertopfen in einer Schüssel.
  • Formen Sie aus der daraus resultierenden Mischung ca. 18 Kugeln und lagern Sie diese für eine Stunde im Kühlschrank.
  • Schmelzen Sie anschließend die Kuvertüre tunken Sie alle Pralinen darin ein, indem Sie sie auf eine Gabel stecken.
  • Platzieren Sie daraufhin sämtliche Pralinen auf einem Backblech und kühlen Sie sie erneut eine Stunde lang im Kühlschrank ab.
  • Anschließend können Sie den Pralinen mithilfe verschiedenfärbiger Streusel noch einen optischen Feinschliff verleihen.

Eierlikörpralinen (Rezept für ca. 25 Kugeln)

Sollte Ihre Mutter einem Gläschen delikaten Eierlikörs von Zeit zu Zeit nicht abgeneigt sein, können Sie sich von dieser Vorliebe zur Zubereitung eleganter Eierlikörpralinen inspirieren lassen. 

  • In einem ersten Schritt verkneten Sie dafür 100 Gramm Biskottenkrümel mit 100 Gramm weicher Butter und 50 Gramm Eierlikör zu einer homogenen Masse.
  • Parallel dazu belegen Sie ein Backblech mit Backpapier.
  • Anschließend bringen Sie 150 Gramm Zartbitterschokolade in einem Simmertopf oder im Wasserbad vorsichtig zum Schmelzen.
  • Zu guter Letzt formen Sie aus der Eierlikörmasse kleine Kugeln, baden diese kurz in der Schokolade und legen Sie anschließend zum Kühlstellen auf das vorbereitete Backblech.

Kaffeepralinen (Rezept für ca. 30 Kugeln)

Kaffee-Connaisseurs, für die kein Tag ohne zumindest einer Tasse des schwarzen Lebenssafts komplett ist, werden von diesem dezent herb schmeckenden Leckerbissen nicht genug bekommen können.

  • Zunächst gilt es dafür 150 Gramm Zartbitter-Kuvertüre, 100 Gramm Vollmilch-Kuvertüre und 15 Gramm Kokosfett zu zerhacken und anschließend in einem Topf mit 75 Gramm erhitzter Schlagsahne gemeinsam mit einem Teelöffel löslichen Espressopulvers schmelzen lassen.
  • Als Nächstes die daraus entstandene Pralinenmasse in eine Schüssel füllen und mit einer Folie abdecken (sodass die Folie auf der Masse aufliegt). Das Ganze für zwei bis drei Stunden kaltstellen.
  • Anschließend die Masse mit den Schneebesen des Handmixers für etwa eine Minute aufschlagen.
  • Dann kurz ruhen lassen und mit kühlen Händen zu ca. 30 Kugeln rollen. Dabei wird die Mitte jeder Kugel mit einer Schoko-Moccabohne versehen. Sollte die Masse nach dem Formen eine zu weiche Konsistenz aufweisen, gilt es, sie erneut kaltzustellen.
  • Die Fertigen Pralinen abschließend in fünf Esslöffel Backkakao wälzen, auf Backpapier ablegen und ca. 2 Stunden kaltstellen.
Autor: Stefan Kohlmaier, 05.05.2022