6 kuriose Schmankerl aus aller Welt

Iiiiih – kann man das wirklich essen? Wir zeigen Ihnen, was sich alles frittieren, garen und grillen lässt und was Menschen tatsächlich auf der Welt verspeisen. Ekelalarm!
Autor: Pia Kulmesch, 21.06.2022 um 11:18 Uhr

Meerschweinchen

Eigentlich sind die süßen Nager bei uns als Haustiere bekannt. In Peru aber haben die Menschen Meerschweinchen zum Fressen gern. Man findet das Tierchen auf der Speisekarte traditioneller Restaurants und in Lima wird es in der Spitzengastronomie aufgetischt. Am ehesten lässt sich das Fleisch mit dem eines Hasen vergleichen.

Angebrütetes Ei

Balut ist ein angebrütetes, gekochtes Enten- oder Hühnerei. In vielen asiatischen Ländern ist es eine absolute Delikatesse: Zuerst schlürft man die Flüssigkeit aus, dann pellt man das ganze Ei und würzt es mit Salz. Der Schnabel und die Federn sind meist schon deutlich zu erkennen. Wem es schmeckt …

Frittierte Spinne

Darf es eine frittierte Vogelspinne sein? Was für uns widerlich klingt, ist für Asiaten eine beliebte Delikatesse! Kambodschaner machen davor nicht halt. Die Beine werden von mutigen Spinnen-Essern als knusprig beschrieben, das Fleisch des Spinnenkopfes soll geschmacklich eine Mischung aus Hühnchen und Kabeljau sein.

Käse mit Maden

Auf Sardinien gibt es eine außergewöhnliche Käse-Spezialität: den Casu Marzu. Dabei handelt es sich um einen bereits überreifen Schafskäse. Er reift so lange, bis ihn Maden befallen – dann ist der Käse „perfekt“. Seine Konsistenz ist schmierig, er ist beißend im Geruch und Feinschmecker essen sogar die Maden mit!

Witchetty-Made

In Australien verspeist man oft und gerne Witchetty-Maden. Sie werden entweder roh oder gegrillt gegessen. Außerdem sind die kleine Viecherl sehr eiweißhaltig. Der Geschmack soll an Nüsse erinnern, weil sich die Maden ausschließlich von Holz ernähren.

Betrunkene Garnelen

Eigentlich sieht es aus wie ein leckerer Teller Garnelen – aber auf den zweiten Blick wird’s grausig. Denn in China werden „betrunkene Garnelen“ lebendig verspeist. Das soll einfacher sein, wenn die Garnelen in Alkohol eingelegt sind, deswegen auch „betrunken“.