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Frau am Schreibtisch mit Notiz für eine Vorsorgeuntersuchung
Viele Österreicher schieben ihre Vorsorgeuntersuchung immer wieder auf. Zeitmangel zählt zu den häufigsten Gründen.
Viele Österreicher schieben ihre Vorsorgeuntersuchung immer wieder auf. Zeitmangel zählt zu den häufigsten Gründen.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Vorsorge: Diese Untersuchung schiebt jeder Fünfte auf

21.08.2026 um 11:53, Friederike Ploechl
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Gesundheit ist vielen wichtig, trotzdem wird Vorsorge oft vertagt. Eine aktuelle Studie zeigt, wie groß die Lücke zwischen Wissen und Handeln ist.

Die eigene Gesundheit zählt für viele Österreicher:innen zum höchsten Gut im Leben überhaupt. Umso überraschender ist, dass zwischen dem Wunsch, gesund zu bleiben, und konkreter Vorsorge oft eine große Lücke klafft. Nur 19 Prozent nehmen die kostenlose Vorsorgeuntersuchung jährlich in Anspruch, während jede fünfte Person nach eigenen Angaben noch nie dort war – das entspricht immerhin 20 Prozent unserer Bevölkerung. Gleichzeitig bezeichnen sich 37 Prozent als besonders gesundheitsbewusst. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie des österreichischen Gallup-Instituts im Auftrag des renommierten Gesundheitsanbieters Mavie.

Die Jungen denken Vorsorge neu

Besonders die jüngere Generation verändert den Blick auf Gesundheit: Sie setzt verstärkt auf Transparenz rund um den eigenen Körper, und mehr als jede:r Zweite unter 30 interessiert sich für zusätzliche Gesundheitsanalysen und individuelle Werte. Insgesamt finden bereits 57 Prozent der Befragten solche Angebote spannend. Auch Longevity – also der Ansatz, nicht nur länger, sondern vor allem länger gesund zu leben – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fast 4 von 10 haben den Begriff bereits gehört, bei den unter 30-Jährigen ist es sogar die Mehrheit. Gesundheit wird damit immer weniger nur als Schutz vor Krankheit verstanden, sondern zunehmend als langfristige Investition in Leistungsfähigkeit, Energie und gesundes Altern. Die Ergebnisse zeigen: Österreich denkt Gesundheit neu. Zwischen Wissen und Handeln liegt jedoch oft noch ein weiter Weg. Mavie begleitet diesen Wandel mit niedrigschwelligen Angeboten, die Prävention dorthin bringen, wo sie am meisten bewirken kann: direkt in den Alltag der Menschen.

Arzt mit medizinischem Symbol für Gesundheitsvorsorge
Regelmäßige Gesundheitschecks sollen helfen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Prävention ja – aber bitte später!

Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeichnen ein bemerkenswertes Bild: Gesundheit genießt einen hohen Stellenwert, regelmäßige Prävention landet jedoch häufig auf der langen Bank. Besonders deutlich wird das bei der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung. Während knapp ein Fünftel der Befragten angibt, noch nie eine solche Untersuchung in Anspruch genommen zu haben, gehen insgesamt 41 Prozent der Österreicher:innen seltener als alle zwei Jahre oder sogar überhaupt nicht zur Vorsorge. Dabei mangelt es keineswegs an Angeboten – vielmehr scheitert die Gesundheitsvorsorge an Zeitmangel und fehlender Priorisierung. So geben rund 28 Prozent derjenigen, die Vorsorgeuntersuchungen meiden, an, entsprechende Termine immer wieder aufzuschieben. Gesundheitschecks werden zwar als sinnvoll wahrgenommen, konkurrieren jedoch mit beruflichen Verpflichtungen, familiären Aufgaben und zahlreichen anderen Terminen.

Ebenso viele Befragte empfinden die Untersuchungen als unangenehm oder verbinden sie mit einem gewissen Unbehagen. Weitere 14 Prozent sehen den zeitlichen Aufwand als Hürde und haben Schwierigkeiten, Vorsorgetermine in ihren Tagesablauf zu integrieren. Das Ergebnis: Für viele beginnt Vorsorge erst dann, wenn der Körper bereits Warnsignale sendet. Statt Krankheiten frühzeitig zu erkennen oder Risikofaktoren rechtzeitig entgegenzuwirken, wird häufig erst gehandelt, wenn Beschwerden spürbar werden und der Leidensdruck steigt.

Die Erkenntnis dieser Studie ist daher eindeutig: Das Bewusstsein für die Bedeutung der eigenen Gesundheit ist vorhanden. Die eigentliche Herausforderung besteht aber darin, Prävention nicht als lästige Pflicht oder Aufgabe für „irgendwann später“ zu betrachten, sondern als festen Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Denn wer heute in seine Gesundheit investiert, profitiert oft viele Jahre davon – und erspart sich im besten Fall Behandlungen und unnötige gesundheitliche Einschränkungen in der Zukunft.

Gesundheit aus einer Hand

Mavie mit Sitz in Wien, begleitet Menschen als ganzheitlicher Gesundheitsanbieter ein Leben lang. Mit Mavie Work zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern für betriebliche Gesundheitsförderung in Österreich, Deutschland und CEE und unterstützt Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen auf dem Weg zu einer gesünderen Organisation.

Die Lösungen von Mavie sind ganzheitlich, umfassen körperliche wie mentale Gesundheit und reichen von modernen, niedrigschwelligen Diagnostik- über Bewegungsangebote und mentales Coaching bis hin zur Ernährungsberatung. Führungskräfte werden zusätzlich mit Coachings, Seminaren und wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitsdiagnostik gefördert.

Mit dem Mavie Health Mobil und dem Mavie Lifestyle-Check können sich Unternehmen Vorsorgemedizin temporär direkt an den Firmenstandort holen. Aktuell betreut Mavie Work gesamt über 1.000 Unternehmen: Zum ganzheitlichen Angebot gehören außerdem Mavie Telemed (Online-Konsultationen mit Ärzt:innen), MavieMe (innovative Zuhausetests für Blut, Speichel und Darmmikrobiom) und cura domo (Marktführer in der 24-Stunden-Betreuung mit über 2.200 Betreuer:innen).

Mavie ist ein Unternehmen der UNIQA Insurance Group.

Prävention in Zahlen: So halten es die Österreicher mit der Vorsorge

Vorsorge und Gesundheitsbewusstsein in Österreich

57 Prozent der Befragten waren noch nie bei der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung.

41 Prozent der unter 30-Jährigen interessieren sich für ergänzende Gesundheitschecks.

39 Prozent gehen seltener als alle zwei Jahre zur Vorsorge oder gar nie.

37 Prozent der Österreicher:innen kennen den Begriff „Longevity“. Bei den unter 30-Jährigen ist es bereits mehr als die Hälfte.

Hauptgründe sind fehlende Zeit, Aufschieben und unangenehme Untersuchungen.

3 Prozent der Befragten bezeichnen sich als besonders gesundheitsbewusst.

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