Tipps für eine Reinigung und Entgiftung der Zellen

Unser Körper bedarf, vergleichbar mit unserem Auto, in regelmäßigen Abständen einer Generalüberholung, um seine Leistungsfähigkeit aufrechterhalten zu können. Die aktuell vorherrschende Fastenzeit bietet daher auch nicht religiösen Menschen eine ideale Gelegenheit, um ihren Organismus einer Grundreinigung zu unterziehen und von Schadstoffen zu befreien. Etwa indem sie sein Zellreinigungsprogramm aktivieren, wodurch Problemstoffe wie unbrauchbare Eiweiße oder alte Zellorganellen recycelt werden.

Frischzellenkur

Diese körpereigene Frischzellenkur stärkt nicht nur das Immunsystem, da sie die Bekämpfung von Krankheitserregern sowie das Ausscheiden toter und infizierter Zellen forciert, sondern bremst auch Entzündungsprozesse, die für chronische Krankheiten wie Gicht oder Alzheimer mitverantwortlich sind, ein. Ferner wirkt sie sich präventiv auf das Aufkommen von Depressionen aus und hält den Körper durch die von ihr angefachte Selbstregeneration länger jung.

Eine junge Frau vollführt Gymnastikübungen auf einem Baumstumpf im Freien

Fasten & Ernährung

Der Zellreinigungsprozess wird über eine mehrtägige Intervallfastenkur der Variante 16:8 am effizientesten eingeleitet, da er ab einer 12-stündigen Essensabstinenz auf Hochtouren zu laufen beginnt. Darüber hinaus wird er durch das Ausüben diverser Ballsportarten, Krafttrainings- und CrossFit-Einheiten befeuert sowie von bestimmten Nahrungsmitteln und deren Inhaltsstoffen: beispielweise Kaffee (Vitamin D), Ingwer (Curcumin), Grüner Tee (Resveratrol) und Brokkoli (Melatonin). Das Polyamin Spermidin, das etwa in Weizenkeimen besonders reichhaltig vertreten ist oder über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden kann, drosselt wiederum die altersbedingte Verlangsamung des Zellenaustausches und unterstützt die Zellerneuerung.

Ein grüner Detox-Smoothie aus Äpfeln, Zitronen und Kiwis in einem Glas mit Strohhalm

Detox

Wichtige Entgiftungsorgane wie Leber oder Nieren müssen ebenfalls von Zeit zu Zeit von ihrem toxischen Ballast befreit werden, andernfalls droht eine Verstopfung der Zellen, die unter anderem Darmprobleme, Schlaf- und Stoffwechselstörungen oder ein Burn-out hervorrufen kann. Eine ein-bis zweiwöchige Detox-Kur, die an das altbekannte Saftfasten erinnert, bringt unser Entgiftungssystem jedoch rasch wieder auf Vordermann. Dafür sollte schon einige Tage vor Behandlungsbeginn auf Nahrungsmittel wie Fleisch, Alkohol und Zucker verzichtet werden, während man am ersten Tag der Kur möglichst nur naturbelassene, reife und vegetarische Lebensmittel zu sich nehmen sollte. Anschließend werden alle Tagesmahlzeiten durch nährstoffreiche (insbesondere Vitamine, Kohlehydrate und Mineralstoffe) Detox-Säfte oder -Smoothies ersetzt. Ergänzend sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden und die Kur mit Massagen, Bädern und leichten Yogaübungen unterstützt werden.

Autor: Stefan Kohlmaier, 16.03.2021