So wirken ätherische Öle auf Körper & Geist

Ob bei Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder einer angeknacksten Psyche – ein Heilmittel, das Naturwissenschaftler und Naturheilkundler gleichermaßen zu schätzen wissen, sind ätherische Öle. Diese natürlichen, pflanzlichen Substanzen wirken sich wohltuend auf zahlreiche körperliche und seelische Leiden aus.

Mit allen Sinnen

Es ist vor allem der von ihnen verströmte Geruch, der eine schmerzlindernde oder stimmungsaufhellende Wirkung entfaltet, indem er über eine Stimulation des zentralen Nervensystems die Ausschüttung von Botenstoffen anregt. Alternativ können ätherische Öle auch über die Haut oder den Magen-Darm-Trakt von unserem Körper aufgenommen werden. Mithilfe vorgefertigter Mischungen findet man zudem im Handumdrehen das perfekte Öl für nahezu alle Leiden: Lavendel und Eukalyptus erzielen etwa antibiotische, desinfizierende Effekte, während Majoran oder Zimt die Verdauung animieren. Thymian oder Rosmarin helfen uns wiederum dabei, zur Ruhe zu kommen, und Rose und Mandarine sorgen für gute Laune.

Der Superstar

Als wahrer Superstar unter den ätherischen Ölen gilt allerdings das bereits seit Jahrhunderten von den Aborigines verwendete Teebaumöl. Inspiriert von dem uralten Kräuterwissen der australischen Ureinwohner, wird Teebaumöl heute auf die Haut aufgetragen, um Pickel und Insektenstiche verschwinden zu lassen, oder Badewasser und Haarshampoo hinzugefügt, um unreiner Haut und schuppiger Kopfhaut entgegenzuwirken. Ferner lindern Mundspülungen oder Gurgellösungen mit Teebaumöl Entzündungen des Hals-Nasen-Raums sowie des Zahnfleischs.

Körper & Seele

Darüber hinaus eignen sich ätherische Öle zum Inhalieren, Massieren sowie als Zusätze in Duftlampen. Selbige erfüllen die Umgebung mit einem betörenden Geruch und tragen somit zu einer gesteigerten Endorphinausschüttung bei, wodurch eine gekränkte Seele wieder lachen kann.

Hier verraten wir Ihnen, wie sie ätherische Öle richtig anwenden.

Autor: Stefan Kohlmaier, 10.11.2020