Dornwarzen: So wird man sie los

Mit diesen Methoden sagt man den schmerzenden Warzen den Kampf an. Was man auf alle Fälle mitbringen sollte: Geduld, denn die kleinen Übeltäter können hartnäckig sein.
Autor: Simone Reitmeier, 22.07.2022 um 06:00 Uhr

Sogenannten Dornwarzen (Verrucae plantares) treten meist an der Fußsohle, der Ferse oder manchmal auch zwischen den Zehen auf. In der Regel sind die Wucherungen hart, verhornt und mit schwarzen Pünktchen gespickt. Sie ragen nicht weit über die Haut hinaus – aber weit in die Haut hinein, wodurch Schmerzen entstehen. Daher ist es ratsam, sie so schnell wie möglich loszuwerden. Wichtig: Geduld – die kleinen Übeltäter sind oftmals hartnäckig und bedürfen einer mehrwöchigen Behandlung.

Schwedenbitter-Umschlag

Um die Wucherung der Warze aufzulösen, kann auf das Hausmittel Schwedenbitter zurückgegriffen werden. Dabei wird die betroffene Stelle mit einer fettigen Salbe (am besten Ringelblumensalbe) eingerieben. Das dient als Schutz, damit die Haut nicht austrocknet. Im Anschluss ein Wattepad in Schwedenbitter tränken und einen Wickel daraus machen. Der Umschlag kann je nach Verträglichkeit zwei bis vier Stunden getragen werden. Empfehlenswert ist, die Haut danach mit einem Balsam zu pflegen.

Wundermittel Banane

Die Innenseite einer Bananenschale auf die Warze legen, mit einem Pflaster befestigen, zweimal täglich erneuern und auch über Nacht einwirken lassen. Die Dornwarze ist in vielen Fällen nach 10 bis 14 Tagen verschwunden.

Bananenschale | Credit: iStock.com/Vins Contributor

Schälkur mit Eidechsensalbe

Ist die Dornwarze noch nicht allzu weit fortgeschritten, wirkt mitunter eine sogenannte „Eidechse Schälkur“, die zur Behandlung von Hühneraugen und Hornhaut angewendet wird. Die Salbe zweimal täglich auf die betroffene Stelle auftragen, die Haut rundherum mit einer fettigen Salbe schützen. Funktioniert die Therapie, lässt sich die Warze bereits nach einigen Tagen nach und nach in einem Fußbad abschälen.

Anti-Warzen-Pflaster

Spezielle Pflaster mit Salicylsäure und/oder Milchsäure können Dornwarzen entfernen. Eine deutliche Wirkung soll nach zwei Wochen sichtbar sein. Handelt es sich aber um große, hartnäckige Exemplare kann sich die Behandlungsdauer über Monate ziehen. Wird das Pflaster nach einigen Tagen gewechselt, einfach die weiße, aufgeweichte Haut mit einer Feile abhobeln.

Kennzeichen einer Dornwarze | Credit: iStock.com/Irina Zharkova

Kältetherapie für hartnäckige Fälle

Lässt sich die Dornwarze mit Hausmitteln oder Salben nicht entfernen, ist die Kryotherapie eine weitere Möglichkeit. Dabei wird die Warze mit Stickstoff vereist, die Zellen werden abgetötet und die Warze fällt innerhalb weniger Tage von selbst ab. Entweder man greift auf Produkte zur Eigenbehandlung aus der Apotheke zurück und lässt es fachmännisch von einem Hautarzt durchführen.