Brrr! Eiskalte Füße

Bei Kälte und Nässe möchte der Körper vor allem die lebenswichtigen Organe versorgen. Deswegen wird die Blutzufuhr in den Händen und Füßen gedrosselt – schon frieren diese. Sind Kälte und Nässe nicht der Grund für das Problem, können die Ursachen auch beim Kreislauf und Blutdruck gesucht werden. Bei einem niedrigen Blutdruck beispielsweise kann es auch zu einer mangelhaften Blutversorgung der Füße kommen. Aber auch Rauchen begünstigt Krankheiten der Arterien in den Beinen. Wenn die Gefäße erst einmal verstopfen, fließt das Blut nicht mehr wie es sollte und die Füße beginnen zu frieren. Gegen niedrigen Blutdruck gibt es jedoch einige Helferleins. Man kann beispielsweise versuchen, den Kreislauf zu stärken und die Durchblutung anzuregen, etwa mit Wechselbädern und Gymnastik. Bei einigen Menschen sind kälteempfindliche Füße auf anhaltenden Stress und starke seelische Belastungen zurückzuführen. Hier sollte besonders auf ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung geachtet werden.

Auch das hilft

Neben Wechselbädern, Gymnastik, Bewegung und dem richtigen Essen, gibt es noch eine Reihe von Mitteln, die man anwenden kann, um temperaturbedingte kalte Füße zu vermeiden. Beginnend mit Strümpfen und Socken. Fallen die Temperaturen, sollte man sich untenrum wohlig warm anziehen. Auch auf feste Schuhe mit dicken Sohlen achten, dann kann nämlich die Kälte vom Boden nicht direkt eindringen.

Trockenheit

Wichtig ist, in den feucht-kalten Jahreszeiten auf trockene Füße zu achten. Vor allem die Zehenzwischenräume immer gut abtrocknen. Nasse Schuhe oder Strümpfe sollen so schnell wie möglich gewechselt werden.

Warme Fußbäder

Fußbäder

Ein Klassiker unter den Hilfsmitteln für warme Füße ist wohl ein richtig ausgiebiges Fußbad. Angewendet werden können ätherische Öle, die besonders vitalisierend wirken. Zu empfehlen sind Lavendel- oder Rosmarinöl. Auch Latschenkiefer ist äußerst gut geeignet. Wenn man lieber auf Öle verzichtet, kann dem Wasser Schärfe in Form von Pfeffer oder Ingwer beigefügt werden, um die Durchblutung anzuregen.

Massagen und Gymnastik

Sanfte Fußmassagen können ebenfalls die Durchblutung anregen. So auch Fußgymnastik: abwechselnd strecken und beugen beispielsweise, das hält warm und beweglich. Schwellungen und anderen Fußproblemen wird damit übrigens auch vorgebeugt. Ergänzt wird die Fußgymnastik durch Gymnastik für die Beinvenen, beispielsweise mit Luft-Radeln (vor- und rückwärts), auf dem Bauch liegendem Beinheben oder dem auf Zehenspitzen Stehen.

Wärmen von innen

Natürlich gibt es dann noch die beliebten Hilfsmittel, die von innen heraus den ganzen Körper wärmen. Ein heißer Tee oder eine warme Suppe sind ideal für die kalten Tage. Sogar ins Schwitzen kommen kann man bei scharfen Gerichten. Chilischoten verleihen den Gerichten die passende Schärfe. Auch Ingwer, Zimt und Nelken wärmen von innen heraus.

Suppe essen
Autor: Pia Kulmesch, 08.11.2021