Fokussiert bleiben: Die besten Tipps

Hach, so schnell könnten die täglichen To-Dos abgearbeitet sein – wären da nicht all diese entzückenden Ablenkungen. Egal, ob E-Mails checken, nur eine einzige WhatsApp-Nachricht beantworten oder einen unaufschiebbaren Anruf entgegennehmen: Konzentriert zu bleiben ist schwieriger als gedacht! Wenn auch Sie zu denjenigen gehören, die regelmäßig den Kampf gegen diesen Schweinehund verlieren, sollten Sie jetzt weiterlesen.

Ausreichend Schlaf

Es mag klingen wie das mahnende Wort der Mutter, doch dahinter steckt tatsächlich einer der drei Hauptfaktoren eines ausgeglichenen Arbeitstages. Ausreichend zu schlafen ist mehr als essenziell, um mit einem klaren Kopf und voller Motivation die tägliche To-do-Liste abzuarbeiten. Somit trägt das seelenruhige Schlummern auch wesentlich zur Konzentrationsfähigkeit bei und beeinflusst nicht nur das körperliche sowie psychische Leistungspotenzial, sondern auch die mentale Gesundheit ganz allgemein. Nachweislich führt Schlafmangel zu erhöhtem Stressempfinden, Nervosität, Angststörungen, Depressionen oder sogar übermäßiger Aggressivität. Erwachsene sollten sieben bis neun Stunden am Tag schlafen, um diesen Gefahren zu entgehen und sich die wohlverdiente, notwendige Erholungsphase zu gönnen.

Junge Frau erwacht gut ausgeschlafen am frühen Morgen | Credit: iStock.com/oatawa

Messbare Ziele setzen

Wenn man für eine bestimmte Zeit hochkonzentriert arbeiten möchte, ist es wesentlich, sich vorab über seine Ziele im Klaren zu sein.

  • Was möchte ich erreichen?
  • Womit sollte ich anfangen?
  • Wie viel Zeit muss ich dafür einplanen?
  • Woran kann ich meinen Fortschritt messen?

Ganz wichtig ist es hierbei, realistisch zu bleiben und schrittweise vorzugehen. Einerseits könnte man sich ein Zeit-Ziel setzen, indem man seine Arbeitszeit durch einen Timer kontrolliert und sich vornimmt, in diesem Zeitraum ohne Unterbrechung zu arbeiten. Andererseits lässt sich der Fokus durch ein Inhalts-Ziel unterstützen. Bei dieser Variante kommt es nicht auf die eingesetzte Zeit an, sondern auf ein bestimmtes Arbeitspensum. Bei Studierenden könnte ein Ziel etwa sein, einen bestimmten Teil eines Skripts zu lernen.

Durch diese beiden Methoden wird es möglich, längerfristig fokussiert zu bleiben und gleichzeitig seinen Arbeits- oder Lernfortschritt im Auge zu behalten.

Studentin arbeitet sich anhand von To Do-Zettel Schritt für Schritt voran | Credit: iStock.com/nortonrsx

Jegliche Ablenkungen aus dem Weg schaffen

Klingt logisch, ist aber gar nicht so leicht!

Vielleicht kennen Sie das: Man setzt sich an den vorbereiteten Schreibtisch, ist bereit, das anstehende Projekt so schnell wie möglich fertigzustellen und startet voller Arbeitseifer. Doch schon nach kurzer Zeit fallen einem Dinge ins Auge, die man noch nie zuvor genauer betrachtet hat: der Tischkalender, in dem man schon seit Februar nicht weitergeblättert hat, das Buch im Regal, das man immer noch nicht gelesen hat oder das Familienfoto an der Wand, das heute irgendwie besonders schief hängt.

In Momenten, in denen voller Fokus gefragt ist, scheint das Gehirn es uns erst recht schwer machen zu wollen. Doch der größte Grund für den lästigen Konzentrationsverlust ist zweifelsohne das Smartphone. Vor allem junge Erwachsene müssen hier hart durchgreifen und ihr Handy bewusst aus der „Konzentrationszone“ befördern oder zumindest den Flugzeugmodus einschalten, damit eingehende Anrufe und Nachrichten unbemerkt an ihnen vorbeigehen.

Studentin sitzt an einem geordneten Schreibtisch vor dem Computer | Credit: iStock.com/shironosov

Zur Autorin

Kulinarik, Reisen, Film & Musik, Psychologie und kreative Hobbys - nur eine kleine Auswahl an Dingen, die Passion Author Helene Schweinberger aus Niederösterreich zu ihren vielfältigen und informativen Textbeiträgen für www.weekend.at inspirieren.

Autor: Helene Schweinberger, 13.11.2021